Presse / Pressemitteilungen
Aktuelle Pressemitteilungen:
30.06.2010 – Pokal aus Meisterhand: Siegerehrung durch Fohlen-Legende und Nationalspieler Herbert Laumen – PDF öffnen [92KB]
14.06.2010 – Benefiz-Menschenkickerturnier zum WM-Endspiel: Anmelden und gewinnen – Auf die Sieger warten attraktive Preise – PDF öffnen [95KB]
20.05.2010 – „Menschenkicker-Turnier“ zum WM-Endspiel: Bürgermeister Peter Jansen übernimmt Schirmherrschaft – PDF öffnen [93KB]
14.05.2010 – „Menschenkicker-Turnier“ zum WM-Endspiel: Auch Jünter hängt sich rein für Kinder und Jugendliche in Erkelenz – PDF öffnen [97KB]
Aktuelle Zeitungsartikel:
Schulbusbegleiter
erwünscht
Zum dritten Mal ist der Runde Tisch des Kinderschutzbundes zusammengekommen,
um zu überlegen, wie die Verkehrssituation am Schulring verbessert
werden könnte. Die Gespräche werden zwar konkreter, jedoch bleibt
Skepsis, wenn es um die Umsetzung geht...
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Turnier-Teilerlös
für den Kinderschutzbund
Bei den vier Turnieren des zweiten Sommercups der Jugendabteilung des
VfR Granterath trugen sich mit Union Schafhausen (C-Junioren), Teutonia
Kleinenbroich (E), Viktoria 08 Rheydt (F) und Viktoria Doveren (Bambini)
gleich vier verschiedene Clubs in die Siegerliste. 32 Mannschaften waren
am Ball... weiterlesen
Post-Rampe bleibt
Ärgernis
Der neue barrierefreie Zugang zum Erkelenzer Postgebäude sorgt
für Ärger. Eltern mit Kinderwagen berichten von Problemen, in
das Gebäude zu gelangen. Auch Klaus Labahn vom Arbeitskreis ÖPNV
und Verkehr ist enttäuscht... weiterlesen
Kinderschutzbund
sucht eine Geschäftsstelle
Der Kinderschutzbund in Erkelenz hat sich auf seiner Jahresversammlung
im Gemeindezentrum St. Lambertus zufrieden mit dem vorigen Jahr gezeigt.
Derzeit hat der Verein in Erkelenz rund 60 Mitglieder... weiterlesen
Situation entschärfen
Alle sind sich einig: Die Verkehrslage im Schulzentrum muss sicherer
werden. Dazu lud der Kinderschutzbund zum Runden Tisch ein. Über das
"Wie" diskutierten die Teilnehmer sehr kontrovers. Eltern kritisierten
West Energie... weiterlesen
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Überfüllte Busse sind hier am Schulring und am "ZOB" an der Tagesordnung. Foto: RPO
Schulbusbegleiter erwünscht
VON ANKE BACKHAUS - 07.07.2011
Erkelenz (RP). Zum dritten Mal ist der Runde Tisch des Kinderschutzbundes zusammengekommen, um zu überlegen, wie die Verkehrssituation am Schulring verbessert werden könnte. Die Gespräche werden zwar konkreter, jedoch bleibt Skepsis, wenn es um die Umsetzung geht.
Die Meinung und Erfahrung der Polizei ist eindeutig. "Alle müssen sich vereint dem Thema stellen und über den Tellerrand hinausblicken", sagte Bert Roob, Verkehrssicherheitsberater bei der Kreispolizei in Heinsberg. Die Verkehrssituation rund um den Schulring und am "ZOB" kennt er eingehend und sitzt deshalb mit am Runden Tisch, den der Kinderschutzbund Erkelenz initiiert hat. Inzwischen zum dritten Mal kamen Vertreter des Kinderschutzbundes, der Polizei, Schulen, Stadt Erkelenz und des Kreises Heinsberg zusammen, um die manchmal kritische Verkehrslage am Schulring zu verbessern.
Schon in den ersten beiden Sitzungen war klar, dass das Gesamtpaket riesengroß ist, angefangen bei den Elterntaxis bis hin zu vollen Bussen. Bei der dritten Runde stand erneut das Schulbusbegleiterprojekt zur Diskussion und wurde weiter festgezurrt. In Wassenberg läuft das Projekt gut, dort begleiten ältere Schüler die Jüngeren im Bus. Mittlerweile lässt Michael Okuhn, stellvertretender Leiter der Direktion Verkehr bei der Kreispolizei, das Argument nicht mehr gelten, in Wassenberg sei die Situation wesentlich einfacher, weil es im betreffenden Bereich nur die Betty-Reis-Gesamtschule gebe: "Wir können die Wassenberger Erfahrungen aufnehmen und auf Erkelenz runterbrechen, abstimmen und weiterentwickeln."
Auch die Schüler zeigten eine ansatzweise Bereitschaft, weiter über das Thema zu reden. Noch ist die Lage so, dass die älteren Schüler keine echte Begeisterung für das Schulbusbegleiterprojekt entwickelt haben. Die Schüler sagten beim Runden Tisch aber, das Thema nicht aus den Augen verlieren zu wollen.
"Extrem viel Arbeit"
Indes bot Michael Kutz, der Vorsitzende des Erkelenzer Kinderschutzbundes, an mit den Leitungen aller Schulen im Schulzentrum zu sprechen. Dabei machte Bert Roob deutlich: "Wir wissen, dass es ein halbes Jahr extrem viel Arbeit für die Lehrer bedeutet. Aber wir wissen am Beispiel Wassenberg auch, dass sich diese Arbeit lohnt, wenn man am Ball bleibt." Die Skepsis bei den Lehrern in puncto Realisierung war in der Sitzung noch klar spürbar, sie sicherten jedoch zu, mit den Schulleitungen darüber zu sprechen.
Des Weiteren soll ein Elternbrief aufgesetzt werden, um vor allem den Eltern der neuen Fünftklässler das Thema Busfahren näher zu bringen. Zum Abschluss brachte Michael Kutz die gemeinsamen Bemühungen nochmals auf einen Nenner: "Wichtig sind ein konstruktives Zusammenarbeiten und ein offener Umgang miteinander."
Quelle: RP
http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/erkelenz/nachrichten/schulbusbegleiter-erwuenscht-1.1324861
Turnier-Teilerlös für den Kinderschutzbund
VON HANS-RUDOLF RITZEN - 27.06.2011
VfR Granterath Bei den vier Turnieren des zweiten Sommercups der Jugendabteilung des VfR Granterath trugen sich mit Union Schafhausen (C-Junioren), Teutonia Kleinenbroich (E), Viktoria 08 Rheydt (F) und Viktoria Doveren (Bambini) gleich vier verschiedene Clubs in die Siegerliste. 32 Mannschaften waren am Ball.
Bei den C-Junioren hatte Union Schafhausen hauchdünn vor dem TuS Hilfarth die Nase vorn, das direkte Duell blieb torlos. – Bei der "E" schlug sich die Spielgemeinschaft Baal/Granterath gegen die Armada vom Niederrhein (fünf Teams) mit Platz drei beachtlich. Nur gegen den souveränen Turniersieger Teutonia Kleinenbroich (0:1) sowie gegen den Zweiten RW Venn (0:2) hatte sie das Nachsehen. Gepunktet wurde gegen SC Waldniel (0:0), Viktoria Mennrath (2:1) und Sportfreunde Neuwerk (2:0). – Auch bei den F-Junioren dominierten die Teams vom Niederrhein. Es kam zu einem reinen FVN-Endspiel zwischen Viktoria Rheydt und der SpVgg 05/07 Odenkirchen, das die 08er nach torlosen zehn Minuten mit 3:1 im Strafstoßschießen für sich entschieden. Auch hier durfte sich das Gastgeberteam über Platz drei freuen. – Beim abschließenden Bambiniturnier waren dann wie schon bei den C-Junioren die "Heinsberger" Teams unter sich. Hier triumphierte Viktoria Doveren. Wiederum Dritter wurde der ausrichtende VfR, der bei Turnieren mit dem SV Baal eine Spielgemeinschaft bildet.
Bei allen Turnieren bekamen die vier Erstplatzierten Pokale, zudem gab es für die ersten Drei je einen Ball. Sehr zufrieden zeigte sich VfR-Jugendleiter Lutz Obertüschen mit dem Verlauf der drei Turniertage: "Wir haben den Umsatz gegenüber der Premiere im Vorjahr verdreifacht. Die einzelnen Turniere verliefen fair, die Schiedsrichter brauchten keine einzige Zeitstrafe auszusprechen. Ein Teilerlös des Sommercups geht an den Kinderschutzbund Erkelenz, der am Samstag mit einem Stand vor Ort war.
Quelle: RP
Post-Rampe bleibt Ärgernis
VON ANKE BACKHAUS - 25.05.2011
Erkelenz (RPO). Der neue barrierefreie Zugang zum Erkelenzer Postgebäude sorgt für Ärger. Eltern mit Kinderwagen berichten von Problemen, in das Gebäude zu gelangen. Auch Klaus Labahn vom Arbeitskreis ÖPNV und Verkehr ist enttäuscht.
Eigentlich sollte der neue Lift am Postgebäude die Barrierefreiheit sicherstellen. Menschen mit Rollstuhl oder Rollator, Eltern mit Kinderwagen – für sie und andere, die die Treppe nicht bewältigen können, sollte dieser Lift die Lösung sein. Das frühere Problem mit einer zu steilen Rampe müsste aus der Welt sein.
"Nein", sagt Klaus Labahn, Sprecher des Arbeitskreises ÖPNV und Verkehr, entschieden. Er ist sogar enttäuscht. Seit geraumer Zeit beobachtet er die Situation, Nutzer des Aufzuges sieht er aber so gut wie nicht. "Die Post ist stolz auf den Aufzug. Ich denke, er ist nützlich. Ich vermisse aber eine konkrete Beschreibung der Nutzung. Außerdem scheint bei der Post niemand auf die Klingel ernsthaft zu reagieren", sagt Labahn.
Beschwerden eingegangen
In diese Diskussion steigt auch Michael Kutz, Vorsitzender des Kinderschutzbundes in Erkelenz, ein. Er berichtet von Eltern, die nicht mit dem Aufzug heraufgelassen wurden. Kutz selbst hat es mal ausprobiert, einen Kinderwagen die Treppe herauf zu hieven. Auf RP-Anfrage bestätigt die Stadtverwaltung, dass sich Eltern bereits im Rathaus beschwert haben, anderen dauert es viel zu lange, ehe die Post-Mitarbeiter auf das Klingeln reagieren.
Der Lift funktioniert so: Wer ihn benutzen möchte, muss unten erst mal klingeln und auf einen Mitarbeiter der Post warten, der den Lift mit einem Schlüssel freischaltet. Im Grunde ist es für behinderte Menschen einfach, diese Art von Schlüssel (im Wert von rund 20 Euro) zu erwerben, etwa auch für öffentliche Toiletten. Erforderlich für den Kauf ist ein Behindertenausweis, in dem ein gewisser Status notiert ist.
Den erforderlichen Status konnte Christoph Höppener von der Centra Treuhand- und Anlagengesellschaft, die das Gebäude betreut, nicht genau benennen. Stünden solche Schlüssel auch für die Post zur Verfügung, würde sich das Klingeln erübrigen, und die Postmitarbeiter könnten die Kunden weiter bedienen. Wie Höppener weiter sagt, hat augenscheinlich niemand daran gedacht, diese Schlüssel zu ordern. Das soll nachgeholt werden. Offen ist, wo die Schlüssel zu kaufen sein werden.
Doch wer ist überhaupt berechtigt, einerseits die Schlüssel zu erwerben und andererseits den Aufzug zu nutzen? Höppener hat darauf eine Antwort, die wohl je nach Ermessen ausgelegt werden kann: "Jeder kann den Lift nutzen, der darauf angewiesen ist." Dass auch Eltern mit Kinderwagen auf den Lift angewiesen sind, räumt Höppener ein. In diesem Zusammenhang hat er bereits "eine böse E-Mail einer Mutter bekommen. Diese Personengruppe ist auf den ,Good Will' der Mitarbeiter angewiesen."
Genau das empfindet Bürgermeister Peter Jansen aber als Unding und hat Kontakt zu Michael Kutz vom Kinderschutzbund aufgenommen. Als erste Maßnahme hat Kutz ein Schreiben an die Erkelenzer Post-Mitarbeiter aufgesetzt. "Ich möchte von ihnen zunächst wissen, welche Position sie bei Eltern mit Kinderwagen beziehen", erläutert Kutz. Dazu sagt Klaus Labahn: "Der Lift soll doch generationenübergreifend nutzbar sein."
Die Pressestelle der Post will auf die Kritik reagieren und kündigt in diesen Tagen eine Erklärung an.
Quelle: RP
http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/erkelenz/nachrichten/post-rampe-bleibt-aergernis-1.1291154
Kinderschutzbund sucht eine Geschäftsstelle
(hewi) - 06.04.2011
Erkelenz. Der Kinderschutzbund in Erkelenz hat sich auf seiner Jahresversammlung im Gemeindezentrum St. Lambertus zufrieden mit dem vorigen Jahr gezeigt. Derzeit hat der Verein in Erkelenz rund 60 Mitglieder.
Gegründet wurde er vor fünf Jahren. Um die ehrenamtliche Arbeit auf professionellere Füße stellen zu können, ist eine Geschäftsstelle nötig. Eine Möglichkeit könnte da das Gebäude am Schwimmbad sein, in dem jetzt noch das Forum beheimatet ist. Dort sollen nach dem Umzug des Forums einige Vereine untergebracht werden. Entsprechende Gespräche werden derzeit geführt. Auch über die Finanzierung des ehrgeizigen Zieles muss noch intensiv nachgedacht werden.
«Man kennt uns in Erkelenz», betont der Vorsitzende Michael Kutz. Daher würden immer wieder Ideen an den Kinderschutzbund herangetragen, die die Manpower des Vereins überschreiten. In solchen Fällen kann jedoch schnell geholfen und ein Ansprechpartner vermittelt werden. Immer wieder werden dem Verein auch Fälle gemeldet, die ans Jugendamt weitergeleitet werden.
«Anscheinend», so vermutete Kutz, «ist die Hemmschwelle gegenüber dem Verein nicht so hoch wie gegenüber dem Amt». Besonders erfolgreich war das Menschenkickerturnier unter dem Motto «Erkelenz hängt sich rein», an dem über 50 Mannschaften teilnahmen. Gleichzeitig nutzten 18 Vereine die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit im Rahmen des Turniers vorzustellen. Das Turnier wird zukünftig im Zweijahres-Rhythmus stattfinden, die Vorbereitungen laufen schon. Also müssen sich Kickerfans noch ein Jahr gedulden, bevor sie sich wieder richtig reinhängen können.
Ein anderes herausragendes Projekt waren die Theateraufführungen, die im Dezember zusammen mit dem Verein Zartbitter und in Kooperation mit der Elfriede-Meyer-Stiftung durchgeführt wurden. Insgesamt besuchten rund 1200 Schüler die drei Aufführungen des Stückes «Click it», in dem das Thema Internet-Mobbing behandelt wurde.
Nach der Versammlung hatte der Verein zu einem Vortrag mit Antje Rometsch eingeladen. Sie ist Mitglied der Initiative «Eltern und Medien» der Landesanstalt Medien NRW und referierte über den kindgerechten Umgang mit Handy und Internet. Da seien die Eltern gefragt, um die Kinder frühzeitig zu stärken und auf Gefahren aufmerksam zu machen, lautete Rometschs Fazit.
Gerade die sozialen Netzwerke, in denen online Fotos veröffentlicht werden können, entwickeln sich oftmals zu Jobkillern. Denn der zukünftige Chef kann auch jederzeit den Bewerber googeln und findet manche unüberlegte Statements oder Fotos von Partys nicht so lustig.
Der Kinderschutzbund Erkelenz ist telefonisch unter 02431/980296 erreichbar.
http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&_wo=mailing&id=1641857
Alltäglicher Ansturm auf die Busse nach Schulschluss auf dem Zentralen Omnibusbahnhof in Erkelenz. Klagen und Ärger über Chaos und überfüllte Busse reißen nicht ab. Foto: RPO
Situation entschärfen
VON ANKE BACKHAUS - 17.03.2011
Erkelenz (RPO). Alle sind sich einig: Die Verkehrslage im Schulzentrum muss sicherer werden. Dazu lud der Kinderschutzbund zum Runden Tisch ein. Über das "Wie" diskutierten die Teilnehmer sehr kontrovers. Eltern kritisierten West Energie.
Der kurze Film zeigte eindeutige Szenen: Der zentrale Omnibusbahnhof "ZOB" an der Krefelder Straße ist hoffnungslos überfüllt, leichtsinnige Schüler versperren den Bussen die Fahrbahn, die Fahrer müssen schon hupen, um die Schüler von der Straße zu bekommen. Der alltägliche Wahnsinn, vor allem mittags, im Erkelenzer Schulzentrum. Der Ortsverband Erkelenz des Deutschen Kinderschutzbundes lud erstmals zu einem Runden Tisch ein, um die prekäre Lage im Schulzentrum zu erörtern, am Tisch saßen Vertreter der weiterführenden Schulen und Elternpflegschaften, Polizei, West Energie und Stadt Erkelenz.
Ärgernis Elterntaxis
Was eigentlich für eine Stunde geplant war, dehnte sich auf weit über zwei aus, so sehr brannte den Teilnehmern das Thema unter den Nägeln. Vordergründig berichteten die Eltern und Schulen, wie gefährlich morgens und mittags der Schulring und die Krefelder Straße werden. Rita Hündgen, Schulleiterin des Cusanus-Gymnasiums, sieht dabei Tag für Tag diese Bilder: "Besonders ärgerlich sind die Elterntaxis, die fast bis in die Schule fahren. Hier müssen auch mal die Eltern in die Pflicht genommen werden." Eine Schülerin, die täglich mit dem Fahrrad zur Schule kommt, hat dabei oft beobachtet, wie die sogenannten Elterntaxis sogar die Radwege blockieren und so für unnötige Gefahr sorgen.
Rund 7500 Schüler sind es, die das Schulzentrum im wahrsten Sinne des Wortes bevölkern. "Es gibt für diese Menge zu wenig Raum", meinten die Schülervertreter. Der ZOB sei definitiv zu klein. Dass die Schüler gerade dort und überhaupt an den Haltestellen undiszipliniert seien, erklärte Karl Schmitz, seit 41 Jahren Busfahrer: "Das Anfahren an Haltestellen ist katastrophal. Es ergibt sich eine große Drängelei. Entspannung würde sich schon ergeben, wenn die Schüler durchgehen würden und so Platz für weitere Fahrgäste machen."
Besonders die Eltern kritisierten die West Energie scharf. Überfüllte Busse, zu lange Fahrzeiten, schlechte Fahrpläne – Elterntaxis seien da nur verständlich. Aus Sicht der Kreispolizeibehörde nicht. Michael Okuhn, stellvertretender Leiter der Direktion Verkehr, lehnt diese Art von Taxis grundsätzlich ab, da sie für unnötige Gefahr sorgen. Daneben zeigte er Unfalllage und die Ursachen der Unfälle, die sich im Bereich Schulring und Krefelder Straße ereignen. Er appellierte an die Teilnehmer des Runden Tisches, jeder müsse seinen Beitrag zur Verbesserung leisten: "Es ist ein fortlaufender Prozess, der in kleinen Schritten in Gang gesetzt werden muss."
INFO: Weitere Haltestellen
Bauxhof: Vorgeschlagen wurde, das Bauxhofgelände für weitere zentrale Haltestellen zu nutzen.
Busbegleiter: An der Wassenberger Betty-Reis-Gesamtschule existiert das Busbegleiter-Projekt, das die Schüler ausbildet, sicher mit dem Busfahren umzugehen.
Treffen: Im April/Mai will der Runde Tisch erneut tagen.
Quelle: RP
http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/erkelenz/nachrichten/situation-entschaerfen-1.1201129
Menschenkicker Turnier 2010 in Erkelenz (08/10)
Beim ersten Menschenkickerturnier in Erkelenz drehte sich natürlich alles um den Ball. 56 Mannschaften mit jeweils 6 Spielern hatten sich gemeldet, um für den guten Zweck zu kicken. Organisiert wurde das Turnier nämlich vom Kinderschutzbund in Erkelenz.
http://www.hs-tv.de/archives/006686.php
Jubelnde Finalteams: Die Funkengarde und der Elferrat der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft freuten sich über ihren Erfolg beim ersten Erkelenzer Menschenkickerturnier. Foto: Kinderschutzbund Erkelenz
Menschenkicker trotzten tropischen Temperaturen
Kinderschutzbund-Turnier war ein voller Erfolg
(red) - 18.07.2010
Erkelenz. Karnevalisten zeigten ihre Qualitäten als „Fußballer an der Stange“.
Das Menschenkicker-Benefizturnier des Kinderschutzbundes Erkelenz in Zusammenarbeit mit der Stadt Erkelenz am Tag des WM-Finales in Südafrika wurde für Mensch und Material zur echten Belastungsprobe: Bei wahrlich afrikanischen Temperaturen trotzten die teilnehmenden Kicker, die zahlreichen Erkelenzer Vereine mit ihren Aktionsständen, die Bands und Künstler auf der Bühne und nicht zuletzt das Publikum der Hitze.
Zaungäste beim Finale: Bürgermeister Peter Jansen, „Fohlen“-Legende Herbert Laumen und der Vorsitzende des Erkelenzer Kinderschutzbundes Michael Kutz (v.l.n.r.). Foto: Kinderschutzbund Erkelenz
Am besten in ihrer Eigenschaft als „Fußballer an der Stange“ schlugen sich dabei die Erkelenzer Karnevalisten: Im Finale standen sich das Team der Funkengarde und des Elferrats der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft gegenüber. Die Funkengarde konnte sich klar mit 4:1 durchsetzen.
Im Spiel um Platz drei des siebenstündigen Turniermarathons mit viel Tanz, Musik, Kabarett, Comedy und Show im Rahmenprogramm konnte sich ebenfalls eine Karnevalsgesellschaft durchsetzen: Die „Kings for 5 Days“ siegten glatt mit 3:0 gegen die Erka-Boys.
Für die drei Erstplatzierten gab es neben Einkaufsgutscheinen von Viehausen, Martini und Fair Sport jeweils Siegerpokale als Preise.
Die Siegerehrung der vier erfolgreichsten Teams nahm der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen als Schirmherr des Turniers gemeinsam mit der Fohlen-Legende Herbert Laumen von Borussia Mönchengladbach und dem Vorsitzenden des Kinderschutzbundes in Erkelenz, Michael Kutz, vor. (red)
Menschenkicker hängen sich für Kinderschutzbund rein
(hewi) - 12.07.2010
Beim großen Menschenkickerturnier wollten viele Erkelenzer mit ihrer Mannschaft ihr fußballerisches Geschick unter Beweis stellen. Foto: Koenigs
Erkelenz. In Erkelenz drehte sich auf dem Johannismarkt und dem Franziskanerplatz alles um den Ball. Denn die beiden Plätze waren die Austragungsorte der Partien beim ersten Menschenkicker-Turnier, das vom Kinderschutzbund organisiert wurde.
Insgesamt 56 Mannschaften mit jeweils sechs Spielern hatten sich gemeldet, um als menschliche Kickerfiguren die Gegner zu besiegen. Ein Team musste noch vor Ort spontan zwei Mitspieler rekrutieren, um in voller Mannschaftsstärke antreten zu können.
Angetreten waren neben einigen Parteien und den vielen karnevalistischen Gruppen vor allem Vereine, Familien und Freundesgruppen, die sich zumindest eine Viertelfinalteilnahme als Ziel gesetzt hatten.
In den beiden überdimensionalen Kickern ging es hoch her, denn die Mannschaften schenkten sich nichts. Dabei war es nicht erlaubt, die Kickerstangen loszulassen oder darunter abzutauchen. Trotzdem erforderte das Spiel einiges an Körpergeschick und Elastizität.
Die Partien waren auf jeden Fall angesichts der Temperaturen schweißtreibend und durchaus spannend. Denn die Ergebnisse wären auch für Paul den Kraken nicht vorhersehbar gewesen. «Hier haben schon Teams mit alten Herren junge Sportler von der Platte geputzt», bestätigte Guido Berndsen.
Der Schatzmeister des Erkelenzer Kinderschutzbundes hatte aber auch schon eine Vermutung parat, denn «Teams mit dicken Männern schneiden gut ab». Oder Teams mit Kampfgeist, wie das des EKG-Elferrats, wo Klaus Reul als Torwart einige Glanzparaden hinlegte, bevor das Team Vintage Bistro mit 4 : 3 geschlagen werden konnte.
Fanmeile und bunter Markt
Unter dem Motto «Erkelenz hängt sich rein» war auf der Fanmeile zwischen den beiden Plätzen ein bunter Markt mit Unterhaltung, Informationen und Spielmöglichkeiten entstanden.
Die tamilische Schule «Thamilalayan» in Erkelenz wartete mit landestypischen Spezialitäten und Tänzen auf. Auf der Bühne konnten die Veranstalter neben vielen lokalen Größen auch die Band «Lifestyle» begrüßen, sie mit Rockklassikern für Stimmung sorgte.
Schon wegen der Temperaturen hatte das mobile Tretbecken des Kneippvereins einen regen Zulauf. Auch viele andere Vereine nutzten die Gelegenheit, um sich zu präsentieren.
Die Messdiener von St. Lambertus hatten eine Cocktailbar aufgebaut, die neben leckeren Mixdrinks auch mit einem interessanten Geschäftsmodell lockten. Der «Würfelcocktail» kostete nämlich je nach Wurfglück des Gastes einen, zwei oder drei Euro. Auch Borussia-Maskottchen Jünter war nach Erkelenz gekommen, um zum Gelingen des Turniers beizutragen.
Obwohl man ihm ansonsten fußballerischen Sachverstand unterstellen kann, lag er mit seinem Tipp, dass Holland Weltmeister wird, ziemlich daneben.
Die Kinder konnten sich an der Stadtverwaltung nach Herzenslust austoben, wo das Jugendamt mit seinem Spielmobil samt Inhalt vor Anker gegangen war.
In den Besitz des Jugendamtes
Der wird demnächst noch umfangreicher. Denn nach dem Turnier ging einer der Menschenkicker in den Besitz des Jugendamtes über. Der andere geht an die Gemeinschaftshauptschule, wo sich eine neu gegründete Schülerfirma um die Vermarktung und den Verleih kümmern wird.
Mit den Einnahmen aus dem Turnier will der Kinderschutzbund ein Kinder- und Jugendprojekt vor Ort unterstützen. Wahrscheinlich wird es im Rahmen des geplanten Schwimmbadneubaus zum Einsatz kommen.
Kicken für die Kinder
VON CARSTEN PREIS - 12.07.2010
Erkelenz (RP) Ein gut besuchtes Menschenkicker-Turnier veranstalteten der Kinderschutzbund und die Stadt Erkelenz am Wochenende. Aufmerksamkeit für die Belange der Kinder und Spaß am Sport standen im Vordergrund.
Es ist kurz vor 12 Uhr. Schiedsrichter Harald Schlößer schaut auf seinen Chronometer und zählt leise die Sekunden herunter. Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Marwin Altmann, und Christian Dicke, zweiter Vorsitzender des Budo-Clubs (BC) Erkelenz, nutzen die Zeit und schütteln sich die Hände – danach gehören die Hände des JU- und des BC-Teams wieder an die Stangen. Das schreiben die Regeln des Menschenkicker-Turniers des Kinderschutzbundes und der Stadt Erkelenz vor.
Anpfiff, das Spiel geht los. Gleich zu Beginn gerät das Team der JU unter Druck. Das BC-Team scheint besonders motiviert, treten sie doch heute nicht in eigenem Namen, sondern für den Gewerbering Erkelenz an. Denn schon vor dem Turnier waren sie Sieger. Sie wurden beim Gewinnspiel von Gewerbering und RP ausgelost. Ihr Gewinn: Der Gewerbering finanzierte ihnen die Startplätze. Die je fünf Euro pro Person gehen bei allen Teams an den Kinderschutzbund.
Starke Sturmreihe
An der starken Sturmreihe Tobias Vonderbank, Julian Lowis und Christian Dicke scheint heute für die JU kein Vorbeikommen. Die Räume sind dicht – sofern man beim Menschenkicker-Platz von Räumen sprechen kann. Denn gespielt wird in einem überdimensionalen Holzkasten, an dessen Längsseiten Eisenstangen befestigt sind. Je sechs Spieler halten sich dort an markierten Stellen fest. Die Position verlassen ist nicht erlaubt, auch Abtauchen unter die Stangen nicht. Dann geschieht, was sich schon früh ankündigte: Die BC-Sturmreihe ist zu stark. Nacheinander trifft jeder Stürmer einmal. 3:0 ist schließlich der Endstand.
Franz Thiel und Frank Andernacht, die Verteidiger des BC, erleben ein beinahe ruhiges Spiel. Auch Torhüter Michael Pisters wird kaum geprüft. Unter großem Jubel des Publikums verlassen sie den Spielraum. Am Rande der Veranstaltung verrät Christian Dicke, dass der Erfolg nicht von Ungefähr kommt, sondern Ergebnis intensiver Vorbereitung ist. "Vor dem Spiel gab es eine Teambesprechung. Da haben wir die optimale taktische Formation besprochen", sagt er mit breitem Lächeln. Außerdem habe man sich sehr gut warm gemacht. 500 Meter "Warm-Walking" habe bei den Temperaturen gereicht. Am wichtigsten sei jedoch das Trainingslager gewesen, das man in der Nacht zuvor mit Familien und Kindern im Zehnthofweg absolviert habe. Gemeinsames WM-Gucken sei da angesagt gewesen. "Wir wissen um unsere Verantwortung", sagt Dicke und dankte dem Gewerbering für das Sponsoring. "Wir sind angetreten, weil wir gewinnen wollen", ergänzt er. Ein gutes Turnier sei man schließlich auch den Organisatoren, der Stadt und dem Kinderschutzbund, schuldig. Denn: Mit Spaß auf die Belange der Kinder aufmerksam zu machen sei "eine Spitzenidee", findet Christian Dicke.
Mehr Fotos vom Menschenkicker-Benefizturnier auf dem Franziskanerplatz und Johannismarkt finden Sie im Internet unter: www.rp-online.de/erkelenz
INFO: Menschenkicker
Platzierungen: 1. Funkengarde, 2. Elferrat der EKG, 3. die Karnevalsgruppe "Kings for five Days", 4. Erka Boys 1; die Gewinner erhielten alle T-Shirts als Erinnerung an das Turnier. Ab dem dritten Platz aufwärts gab es zusätzlich Pokale und Gutscheine.
Ausgeschieden: Unglücklich schied das BC-Team aus; nach einem Einwurf aus dem Zuschauerraum köpfte ein Stürmer von "Kings for five days" das 2:1.
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«Erkelenz hängt sich rein»: Großes Menschenkicker-Turnier
(hewi) - 19.05.2010
Erkelenz. Kicker mal anders präsentiert der Kinderschutzbund in Zusammenarbeit mit den Erkelenzer Vereinen am 11. Juli pünktlich zum WM-Finale auf der Fanmeile zwischen Johannis- und Franziskanermarkt.
Unter dem Motto «Erkelenz hängt sich rein» startet dort um 10 Uhr das erste Erkelenzer Turnier mit zwei überdimensionalen Menschenkicker-Anlagen. Das Besondere dabei: Die Figuren werden von den Spielern direkt ersetzt. Jede Mannschaft benötigt sechs Personen. Am Turnier auf zwei Plätzen können insgesamt 64 Mannschaften teilnehmen. Gebaut wurden die beiden Kicker-Anlagen von Schülern der Gemeinschaftshauptschule.
Zusätzlich zum Kicker präsentieren sich auf der Gasthausstraße die Erkelenzer Vereine und haben hierfür ein vielseitiges Mitmach-und Bühnenprogramm auf die Beine gestellt, das für jeden etwas bietet. Unterstützung gibt es dabei auch von prominenter Seite. Comedian Christian Macharski wird ebenso dabei sein wie «Et Zweijestirn» und die Juniorband des Städtischen Musikvereins.
Als besonderer Stargast ist auch «Jünter» auf der Erkelenzer Fanmeile dabei. Das Maskottchen der Gladbacher Borussia wird die Teams anfeuern und für die Besucher da sein. Mitmachen beim Kickerturnier können Familien, Schulklassen, Freundeskreise oder Kollegen.
Wichtig ist, dass sich die Teilnehmer bis zum 30. Juni beim Erkelenzer Kinderschutzbund anmelden. Die Startgebühr für jedes Team beträgt fünf Euro pro Person. Der Erlös fließt in ein Erkelenzer Kinderprojekt. Geplant ist auch eine Anschubfinanzierung für die Gestaltung des Außengeländes am geplanten neuen Schwimmbad. Die Schirmherrschaft über das Fußballereignis hat Bürgermeister Peter Jansen übernommen.
Wer es eher laut mag, wird am 11. Juli auch auf seine Kosten kommen: Beim ersten Erkelenzer Vuvuzela-Wettbewerb kann jeder an dem Musikinstrument der afrikanischen Fußballfans zeigen, was in ihm steckt. «Noch sind Plätze frei für das Menschenkicker-Turnier», betont Michael Kutz, Vorsitzender des Kinderschutzbundes in Erkelenz. Die Anmeldung ist möglich unter 02431/980296 oder per E-Mail an info [at] kinderschutzbund-erkelenz.de.
Borussia Mönchengladbach unterstützt das Menschenkickerturnier des Kinderschutzbundes Erkelenz: Maskottchen Jünter wird die Benefizveranstaltung für Erkelenzer Kinder und Jugendliche am 11. Juli besuchen. Foto: Borussia Mönchengladbach
Toll: Auch „Jünter“ kommt nach Erkelenz
Gast beim Menschenkickerturnier
(red) - 16.05.2010
Erkelenz. Tolles Programm von Kinderschutzbund und Stadt am 11. Juli.
Das Programm zum „Menschenkicker-Turnier“ von Kinderschutzbund und Stadt Erkelenz am Tag des WM-Endspiels in Südafrika wird mit breiter Beteiligung Erkelenzer Vereine, Musikgruppen und Comedians immer bunter. Die weitere gute Nachricht: Jetzt unterstützt auch Borussia Mönchengladbach das Benefizturnier im Zeichen des runden Leders, dessen Erlös Erkelenzer Kindern und Jugendlichen zugute kommt: „Jünter“ wird als Maskottchen der Borussia das Turnier am 11. Juli besuchen.
Nicht nur Fußballfans kommen beim großen Menschenkickerturnier auf ihre Kosten: Im Rahmen des Bühnenprogramms treten neben Christian Macharski alias Hastenraths Will auch Roland Jansen und Carsten Forg („Et Zweijestirn “) mit ihren bissigen Songs zum politischen Geschehen auf.
Zu hören und zu sehen sind zudem die Juniorband des Städtischen Musikvereins, weitere Erkelenzer Musikbands sowie Tanz- und Akrobatikgruppen von Erkelenzer Vereinen.
Die Veranstaltung unter dem Motto „Erkelenz hängt sich rein für die Kinder und Jugendlichen in der Stadt“ läuft am 11. Juli von 10 bis gegen 17 Uhr in der Erkelenzer Innenstadt. (red)
Erkelenz hängt sich rein!
Jetzt anmelden für Menschenkicker-Event am 11. Juli
05.05.2010
Erkelenz - Am Tag des Fußball-Weltmeisterschafts-Endspiels hängen sich nicht nur die Mannschaften in Südafrika, sondern auch die Erkelenzer Mannschaften beim Menschenkicker voll rein.
Der Deutsche Kinderschutzbund – Ortsverein Erkelenz – lädt Sie zu diesem Kickerspaß am Sonntag, 11. Juli, ab 10 Uhr auf dem Johannismarkt und dem Franziskanerplatz ein. Schirmherr ist Bürgermeister Peter Jansen. Sprechen Sie Ihre Kollegen, Kameraden, Nachbarn, Freunde an und bilden Sie eine Mannschaft von sechs Personen.
Geben Sie der Mannschaft einen Namen und melden sich dann beim Deutschen Kinderschutzbund – Ortsverein Erkelenz – an unter Tel.: 0 24 31 – 98 02 96 oder per E-Mail info [at] kinderschutzbund-erkelenz.de oder lesen Sie mehr auf der Homepage www.kinderschutzbund-erkelenz.de. Anmeldeschluss ist der 30. Juni.
Die Startgebühr beträgt 5 Euro pro Person. Den Gewinnermannschaften winken attraktive Preise. Der gesamte Erlös der Veranstaltung wird für ein Erkelenzer Kinderprojekt gestiftet. Die beiden Menschenkicker-Stadien, die zur Verfügung stehen, werden eigens zu diesem Anlass von Schülern der Hauptschule in Erkelenz nach Plänen gebaut. Ein Spielfeld ist 4 x 9 m groß, so dass zwei Mannschaften à sechs Personen gegeneinander kicken können.
Schulwege sicherer machen
VON NATALIE URBIG - 11.03.2010
Erkelenz (RPO). Das Thema Verkehrssicherheit rückten die Mitglieder des Kinderschutzbundes in den Mittelpunkt ihrer Versammlung. Fachleute raten, Kinder nicht immer mit dem Auto zur Schule zu bringen.
"Bei einem Verkehrsunfall ist jedes beteiligte Kind ein Kind zu viel", sagte Armin Maahsen bei der Versammlung des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverein Erkelenz e.V. (DKSB) mit Nachdruck. "Deswegen kümmern wir uns heute nicht um Statistiken, sondern fragen was wir dagegen unternehmen können." Armin Maahsen ist ehrenamtlich in der Unfallprävention tätig und weiß, dass Gefahren im Straßenverkehr von Kindern allzu oft nicht richtig erkannt werden oder in Vergessenheit geraten. So rückten die Mitglieder des Kinderschutzbundes das Thema "Verkehrssicherheit" in den Mittelpunkt ihrer Sitzung.
Vier Referenten
Neben Armin Maahsen kamen drei weitere Referenten zur Jahresversammlung, um über Kinder als Verkehrsteilnehmer aufzuklären. Dabei waren sich alle vier Redner einig: die Kinder müssen nicht immer im Auto zur Schule oder zu ihren Freunden gebracht werden. Zumal dies nicht unbedingt der sicherste Weg ist: "Die meisten Kinder verunglücken immer noch im Auto", gab Peter London vom Ministerium für Bauen und Verkehr NRW zu Bedenken. Vielmehr soll die Nutzung der Nahmobilität wie Fahrräder, Inline-Skater oder Roller begünstigt und sicherer gestaltet werden. Dafür habe sich die Stadt Erkelenz längst schon einiges Einfallen lassen, wie Nicole Stoffels vom Stadtmarketing erklärte: "Wir haben Schulwegpläne für die Grundschulen in Erkelenz erstellt, die sichere Wege für Kinder aufzeigen." Nicole Stoffels weiß genau, was einen sicheren Schulweg ausmacht: "Überquerungshilfen, wie Verkehrsinseln oder Zebrastreifen." Diese wurden auch in der erstellten Karte berücksichtigt.
Außerdem stellt die Stadt Erkelenz in diesem Jahr einen Antrag zur Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW. Welche Vorteile so eine Mitgliedschaft bringt, stellte Peter London vor. Die Arbeitsgemeinschaft klärt über die Gefahren von ungesicherten Baustellen und parkenden Autos auf dem Bürgersteig auf. "Denn Kinder halten sich zumeist auf dem Bürgersteig auf. Und solche Hindernisse zwingen sie auf die befahrene Straße auszuweichen", nannte London als Beispiel. Mit Broschüren, Aktionstagen und Gewinnspielen sensibilisiert die Arbeitsgemeinschaft Kinder für gefährliche Situationen im Straßenverkehr. "Oft verlassen sich Kinder darauf, dass die Großen es schon richtig machen", erklärte Peter London. Doch diese können Kinder unter Umständen nicht immer rechtzeitig erkennen. Wie schnell so etwas zum Beispiel bei Dunkelheit passieren kann, demonstrierte Armin Maahsen mit Fotos von Schulkindern in der Erkelenzer Innenstand. Für bessere Sichtbarkeit empfiehlt er deswegen helle und reflektierende Kleidung. Nach der Sitzung zog Heinz Musch, vom Vorstand der Ortsgruppe Konsequenzen: "Wir werden nun sehen, wie wir die Informationen an Eltern weitergeben können."
INFO: Ortsgruppe Erkelenz
Ansprechpartner: Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsgruppe Erkelenz ist Michael Kutz, Tel. 02431/980296.
Internet: www.kinderschutzbund-erkelenz.de
Rückblick: Bei der Versammlung blickte die DKSB auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Kutz erinnerte an die Diskussion zum Thema: "Ist Kinderrecht ein Grundrecht". Diese war mit Schülern der Pestalozzischule und des Cornelius-Burgh-Gymnasiums organisiert worden.
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http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/erkelenz/nachrichten/schulwege-sicherer-machen-1.708068
Menschen als Kickerfiguren
Teilnehmer sollen sich für guten Zweck „so richtig reinhängen“
(sk) - 07.03.2010
Erkelenz. Kinderschutzbund bereitet großes Spektakel am Endspieltag der Fußball-WM vor.
Stadt Erkelenz und Kinderschutzbund Erkelenz wollen am Tage des Weltmeisterschafts-Endspiels in Südafrika auch in der Stadt ein großes Fußballturnier veranstalten. Das Projekt stellten die Verantwortlichen jetzt detailliert vor. Das geplante Turnier ist außergewöhnlich. Die Spielfläche ist nur vier mal neun Meter groß und gespielt wird wie beim bekannten Kicker, nur sind die Figuren die Menschen selbst. Jeweils sechs menschliche Kicker bilden eine Mannschaft, stehen an einer Stange und versuchen, einen Softball in das gegnerische Tor zu treten. Ermittelt werden die Sieger auf zwei Spielfeldern, aufgestellt am Franziskanerplatz und Johannismarkt, nach dem KO-System.
Das spezielle Spielgerät mit Bande, Torrahmen und Stangen wird augenblicklich mit Hochdruck im Werkunterricht der Klasse 10 b in der Gemeinschaftshauptschule Erkelenz von den Jungen und Mädchen fertiggestellt.
Mathias und Mike von der 10 b transportieren eine fast fertige Torwand zum vorläufigen Abstellplatz. Foto: sk
Für die Sieger des Turniers gibt es schöne Preise, erste Sponsoren sind bereits gefunden. Damit dieses außergewöhnliche Menschenkickerturnier keine Eintagsfliege bleibt, geht eines der Spielgeräte in den Besitz der Stadt über, das zweite verbleibt in der GHS für Feste oder andere Ereignisse.
Mitspielen kann übrigens jeder, wenn er groß genug ist, um sich an den Stangen festhalten zu können. Die Initiatoren wünschen sich eine rege Beteiligung, 64 Mann- beziehungsweise Frauschaften sind geplant. Die Startgebühr beträgt fünf Euro pro Person. Der Erlös soll als Anschubfinanzierung für die Neugestaltung des Außengeländes am neuen Schwimmbad mit Freizeitanlage für die Kinder und Jugendlichen verwendet werden.
Auch die Zuschauer und Fußballfans kommen auf ihre Kosten: „Hastenraths Will“, einer der bekannten Figuren des Comedy-Duos Rurtal Trio, ist Teil eines Rahmenprogramms, das an der Stadtbücherei auf einer Bühne ablauft. Und im Endspiel ist so rechtzeitig der Erkelenzer Sieger ermittelt, dass anschließend das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft auf einer großen Leinwand in der Stadthalle kostenlos verfolgt werden kann.
Anmeldungen zum Menschenkickerturnier sind bis zum 30. Juni im Internet unter unter der Adresse www.kinderschutzbund-erkelenz.de möglich.
Michael Kutz, einer der Organisatoren, freut sich auf einen „Heidenspaß“ beim Kampf Alt gegen Jung, Thekenmannschaft gegen Damenkränzchen, Seniorenclub gegen Bridgeclub...
Er hofft, dass möglichst viele Interessenten aktiv teilnehmen und sich im wahrsten Sinne des Wortes „reinhängen“. (sk)
Hauptschüler basteln die beiden Spielfelder
06.03.2010
Erkelenz (RP) Die beiden "Arenen" bauen die 19 Schüler der Projektklasse 10 b der Erkelenzer Hauptschule zusammen – daher fand das Pressegespräch auch im geräumigen Werkraum der Schule im Keller statt, wohin Schulleiter Erich Konietzka eingeladen hatte. "Ich bin stolz darauf, dass wir dies machen", sagte der Direktor.
So wie hier vor zwei Jahren in Langenfeld wird nun auch in Erkelenz ein Menschenkicker-Turnier stattfinden. Am Tag des WM-Endspiels in Johannesburg ist es so weit. Bis zu 64 Teams können mitmachen. RP-Foto: matzerath (archiv)
Unter Anleitung der beiden Lehrer Gert Wode und Klaus Hanke werkeln die Jugendlichen dort jeden Mittwoch von der dritten bis einschließlich der achten Schulstunde. Diese Woche war die dritte "Schicht" für die Menschenkicker. "Bis Ende April wird der erste fertig sein", sagte Wode.
Das ist auch erforderlich. Denn bereits am 2. Mai soll er beim Erkelenzer Fahrradfrühling auf dem Markt seine "Feuertaufe" haben, worauf Nicole Stoffels vom Stadtmarketing hinwies. Ein zweiter Einsatz ist beim Citylauf am 20. Juni geplant. Dann soll auch das zweite Spielfeld fertiggestellt sein. "Das kriegen wir auch hin. Wir haben in diesem Jahr eine richtig gute Projektklasse", betonte Wode.
Seit gut fünf Jahren gibt es diese Projektklasse – stets die 10 b. Dabei fertigten die Schüler schon Nistkästen, Blumenbänke sowie Oster- und Weihnachtsdeko aus Holz an. "Unsere Produkte waren auf dem Erkelenzer Nikolausmarkt sehr gefragt", sagte Wode. Mittlerweile würden zudem Auftragsarbeiten ausgeführt werden – und auch Reparaturen in der Schule.
Bis Juni werden die Schüler schwerpunktmäßig nun aber mit den beiden Spielfeldern beschäftigt sein. Dabei arbeiten sie mit Massivholz-Balken, die mit Schlossschrauben verbunden werden. Die zu bauenden Banden sind 1,30 Meter hoch. Darüber werden Ballfangnetze montiert, die 2,50 Meter hoch sind. Die Metallstangen werden geliefert. Die beiden Menschenkicker verschlingen an Materialkosten zusammen 3000 Euro, die von Sponsoren getragen werden – in erster Linie Kreissparkasse sowie Volks- und Raiffeisenbanken.
INFO: So macht man mit
Team: Eine Mannschaft
besteht aus sechs Spielern: Torwart, zwei Verteidiger, drei Stürmer.
Startgeld: Fünf Euro pro Person.
Teilnehmer: Dabei sein können alle ab zwölf Jahren.
Die Teams können sich vielfältig rekrutieren – egal ob Vereine,
Nachbarschaft, Firmen oder Freundeskreis. Verkleidungen der Teams sind ausdrücklich
erwünscht.
Spielzeit: Jeweils sieben Minuten.
Anmeldung: Beim Kinderschutzbund Erkelenz (Tel. 02431 980296;
E-Mail: info [at] kinderschutzbund-erkelenz.de).
Anmeldeschluss: 30. Juni.
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Podiumsdiskussion: Ist Kinderrecht ein Grundrecht?
Von Helmut Wichlatz - 25.11.2009
Erkelenz. Vor 20 Jahren, am 20. November 1989, verabschiedeten die Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention. In ihr sind 56 verbriefte Rechte von Kindern und Jugendlichen zusammengefasst. Das Jubiläum war Grund genug, um der Frage nachzugehen, wie es denn in Deutschland mit den Kinderrechten steht.
Auf einer Podiumsdiskussion im Atrium der Pestalozzi Förderschule waren Politiker und rund 80 Zuhörer zusammen gekommen, um gemeinsam die Frage zu erörtern, ob die Kinderrechte in die Verfassung der Bundesrepublik aufgenommen werden sollen. Organisiert worden war die Veranstaltung neben den Gastgebern von der Pestalozzischule auch vom Cornelius-Burgh-Gymnasium und dem Kinderschutzbund Deutschland.
Eingeladen worden waren der Heinsberger CDU-Bundestagsabgeordnete Leo Dautzenberg, die beiden Aachener Bundestagsabgeordneten Bettina Herlitzius (Grüne) und Petra Müller (FDP) sowie die Deutschland-Repräsentatin der Unicef und ehemalige Schleswig-holsteinische Justizministerin Anne Lütkes.
Die Diskussion moderierten die beiden Oberstufenschüler Pia Platzbecker und Florian Kasper. Schon früh wurde klar, dass da zwei grundverschiedene Denkansätze auf der Bühne vertreten waren. Während sich Lütkes und Herlitzius klar für eine Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz aussprachen, waren Müller und Dautzenberg nicht dafür.
Während Dautzenberg vehement die Meinung vertrat, dass der Schutz der Kinder durch den Artikel 6 des Grundgesetzes ausreichend gewährleistet sei, sah Müller in dem Bereich jedoch einigen Nachholbedarf und konnte streckenweise der Argumentation der Gegenseite durchaus folgen.
Die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz sei «völkerrechtliche Verpflichtung», wie Lütkes betonte. Dem hielt Dautzenberg entgegen, dass das Grundgesetz die Menschenrechte - und damit auch die der Kinder - garantiere. Vielmehr sei es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, aktiv an der Umsetzung der Kinderrechte zu arbeiten. Dafür bedürfe es keiner Änderung des Grundgesetzes.
Wenn laut Statistik rund 60 Prozent der Kinder in Deutschland häusliche Gewalt kennen, lasse sich das auch nicht mit dem Grundgesetz ändern, erklärte Müller. Herlitzius verglich die Entwicklung hin zum Kinderrecht mit der schleppend funktionierenden Integration, die es «auf dem Papier» gebe, in der Realität aber anders aussehe.
Sie forderte eine Stärkung und Betreuung der Eltern, von denen die Impulse in Richtung Kinderrecht ausgingen. Denn «Kinder haben keine Lobby», wie Pia Platzbecker erklärte. Daher sei es schwer für sie, auf ihre Rechte zu pochen. Zumal diese oftmals weder den Kindern noch den Erziehungsberechtigten ausreichend bekannt seien. Ein fundamentales Recht sei zum Beispiel das auf Bildung.
Letztendlich konnten sich die beiden Positionen nicht annähern, zeigten aber durchaus Verständnis für die jeweils andere. Abschließend erklärte Lütkes, dass Deutschland kein kindgerechtes Land sei und die Kampagne für eine Grundgesetzänderung weitergeführt werden müsse. Auch Herlitzius unterstrich noch einmal, dass die Kinderrechte nicht gegen die Elternrechte ausgespielt werden sollten.
http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&_wo=mailing&id=1128516
Kinderrechte ins Grundgesetz?
VON MARIO EMONDS - 16.11.2009
Erkelenz (RP) Über diese Frage diskutieren am 19. November in der Pestalozzi-Schule u.a. drei Bundestagsabgeordnete. Neben dem Gastgeber laden dazu das Cornelius-Burgh-Gymnasium und der Erkelenzer Kinderschutzbund ein.
Vor 20 Jahren, genau gesagt am 20. November 1989, verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention – formuliert worden sind darin 54 explizite Kinderrechte. In Deutschland ist es aber immer noch eine Streitfrage, ob Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden sollten.
Über die Rechte von Kindern diskutieren die Politiker Leo Dautzenberg (CDU), Petra Müller (FDP), Bettina Herlitzius (Bündnis 90/Die Grünen) und Anne Lütkes am Donnerstag in Erkelenz. RP-Foto: Martin Büttner
Mit dieser Frage haben sich nun intensiv Schüler des Cornelius-Burgh-Gymnasiums (CBG) und der Pestalozzi-Förderschule in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Erkelenz auseinandergesetzt. Das mündet in eine große Podiumsdiskussion am 19. November um 19.30 Uhr im Forum der Pestalozzischule.
Die steht unter dem Titel "Gesucht wird: Der richtige Weg – Kinder stärken übers Grundgesetz?" und ist prominent besetzt: Die Bundestagsabgeordneten Leo Dautzenberg (CDU), Petra Müller (FDP) und Bettina Herlitzius (Bündnis 90/Die Grünen) sind ebenso dabei wie die ehemalige Landesjustizministerin Anne Lütkes, die nun im Vorstand von Unicef Deutschland sitzt. Die Moderation übernehmen zwei Schüler des CBG: Pia Platzbecker und Florian Kasper aus der elften Klasse, unterstützt von Mitschülerin Elisabeth Hennig. Die Beteiligten stellten das Projekt vor. "Ich bin sehr froh, dass sich zwei Schulen gefunden haben, die Kapazitäten dafür frei haben", sagte der Erkelenzer Kinderschutzbund-Vorsitzende Michael Kutz.
Wie aktuell das Thema ist, unterstrich Marianne Schardt, Leiterin der Pestalozzischule: "Eine 15-Jährige kam zu mir und erkundigte sich, ob es richtig sei, dass ihre Mutter nicht ihre Post öffnen dürfe." Noch weit trauriger sei aber eine andere Erfahrung. So seien zur Aktion von genau 147 ihrer aktuell 179 Schüler Fotoporträts gedruckt und aufgehängt worden, worunter die Kinder und Jugendlichen noch jeweils persönliche Wünsche schreiben sollten. "Fünf davon mussten wir abhängen, da diese Wünsche eindeutig verrieten, dass es bei ihnen daheim absolut nicht stimmt." Die Kooperation mit dem Gymnasium begrüßte Schardt auch noch aus einem ganz anderen Grund: "So können wir vom Image wegkommen, eine Schule von Blöden und Asozialen zu sein."
Während sich von ihrer Schule acht Klassen am Projekt beteiligen, sind es bei Cornelius Burgh fünf. "Unser Unter- und Mittelstufenschüler haben zum Thema unter anderem Bilder auf Postkartengröße erstellt, die nun auch verschickt werden sollten", sagte Lehrerin Astrid Lowis-Auth. Dazu sei eine Klassenzeitung erstellt worden, und Teile der Ausstellung in der Pestalozzi-Schule werden vom 22. bis 28. November auch im Cornelius-Burgh zu sehen sein (am 28. November veranstaltet das CBG einen Tag der offenen Tür).
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Schüler fordern bei Politikern ihr Recht ein
13.11.2009
Erkelenz. Seit 20 Jahren gibt es die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Deutschland hat die Konvention nur in Teilen anerkannt.
Schon lange fordert der Kinderschutzbund, die Rechte der Kinder in das Grundgesetz aufzunehmen. Aus diesem Anlass gehen der Kinderschutzbund Erkelenz, die Pestalozzischule und das Cornelius-Burgh-Gymnasium der Frage nach, ob Kinderrechte ins Grundgesetz gehören. Dafür haben sie sich zu einer gemeinsamen Podiumsdiskussion im Forum der Pestalozzischule entschieden, bei der sie die Frage mit Bundspolitikern der Union, der Grünen und der FDP sowie einer Vertreterin von Unicef erläutern wollen.
Die Leiterin der Pestalozzischule, Marianne Schardt, war sofort bereit, mitzumachen. Und auch ihre Schüler beteiligten sich aktiv an der Aufarbeitung des Themas, von dem viele zum ersten Mal gehört hatten. Fast 150 der insgesamt 180 Schüler ließen sich für eine Ausstellung porträtieren und versahen ihre Fotos mit ihren Gedanken und Vorstellungen. Dabei berichteten sie von Alltäglichem, sowohl positiv wie negativ. «Einige Beiträge haben große Betroffenheit ausgelöst», so Schardt. Auch im Cornelius-Burgh beschäftigten sich die Schüler ausgiebig mit dem Thema. «Die Kinder kennen ihre Rechte meisten nicht», bestätigte auch der Schulleiter Michael Auth. Daher war die Erkenntnis wichtig, dass das Thema sie selbst betrifft, waren sich die Pädagogen einig. Deshalb wird das Thema auch in vielen Klassen an beiden Schulen behandelt.
Michael Kutz vom Kinderschutzbund erklärte, dass die Veranstaltung einen aktuellen Beitrag zum Stand der Diskussion geben würde. Dafür sorgen vor allem die eingeladenen Diskussionsteilnehmer, allen voran die ehemalige schleswig-holsteinische Justizministerin und heutige Vorsitzende von Unicef, Anne Lütkes. Dazu die beiden Aachener Bundestagsabgeordneten Bettina Herlitzius (Grüne) und Petra Müller (FDP) sowie Leo Dautzenberg (CDU). Moderiert wird die Diskussionsrunde von drei Schülern. Die Elftklässler Pia Platzbecker, Elisabeth Hennig und Florian Kasper werden aber auch das Publikum aktiv in die Diskussion einbeziehen. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 19. November, um 19.30 Uhr im Forum der Pestalozzischule. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Diskussion besteht die Möglichkeit, sich die Ausstellung mit den Fotografien und Schülerarbeiten zu dem Thema zu besichtigen.
http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&_wo=mailing&id=1115852
1.258.338 Euro im Jahr 2008 für Heimerziehung
28.05.2009
Erkelenz. In der wahrscheinlich letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses (JHA) in dieser Legislaturperiode waren zahlreiche Routinetagesordnungspunkte abzuarbeiten.
Sie wurden in großer Einstimmigkeit beraten und beschlossen. So darf sich der Ortsverband Deutsche Kinderschutzbund Erkelenz e. V. auf die Anerkennung als freier Träger freuen. Beigeordneter Dr. Gotzen bezeichnete das bei den vielfältigen Aktionen des Vereins als logisch und folgerichtig.
Auch die «Wühlmäuse e. V.», eine Elterninitiative zum Betreiben eines Waldkindergartens in Lövenich, bekam die Anerkennung. Die ist allerdings zunächst auf die Dauer von drei Jahren nur vorläufig. In dieser Zeit hat der Träger ausreichend Zeit und Gelegenheit, die notwendigen Voraussetzungen für die Anerkennung nachzuweisen.
Die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Maria und Elisabeth Erkelenz erhielt auf Antrag Zuschüsse für den Kauf eines Klapp-Kickertisches und weiterer Einrichtungsgegenstände. Die Räume der «Alten Schule» in Katzem wurden von den Jugendlichen in Eigenarbeit renoviert.
Auch der Verein «Jugend aktuell», der sein Projekt «Segeln mit verhaltensauffälligen beziehungsweise benachteiligten Jugendlichen» mit Erfolg durchgeführt hat, erhielt zur Fortsetzung des Programms in diesem Jahr letztmalig einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent für ungedeckte Kosten.
Wie schon vom Jugendhilfeausschuss in Hückelhoven auf bundesweite Empfehlung angenommen, war auch der JHA Erkelenz für die Erhöhung von Beträgen für Tagespflege nach den erarbeiteten Richtlinien in verschiedenen Qualifikationsstufen. Künftig beträgt die Geldleistung pro Kind und Stunde in der höchsten Qualifikationsstufe 4,20 Euro. Die Ausschussmitglieder segneten auch die Fortschreibung des Rahmenvertrages und der Leistungsvereinbarung mit den drei Jugendfreizeiteinrichtungen über die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Erkelenz ab.
Eine Fleißarbeit legte die Verwaltung über die Fall- und Kostenentwicklung in der Jugendhilfe vor. Darin waren die Bewilligungen von Erziehungshilfen zu bestimmten Stichtagen aufgelistet, die zum Beispiel auswiesen, dass bei der Vollzeitpflege, der Heimerziehung oder sonstigen betreuten Wohnformen und der sozialpädagogischen Familienhilfe die meisten Fälle aufgeführt waren.
Außerdem waren die verausgabten Aufwendungen für Erziehungshilfen von 2006 bis 2008 belegt. Den größten Batzen Geld verschlang im vergangenen Jahr die Heimerziehung und sonstige betreute Wohnform mit 1.258.338 Euro. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses nahmen ebenfalls die Aktivitäten des Jugendamtes zusammen mit der Polizei während der Karnevalssession 2009 zur Kenntnis.
Bei der angebotenen Disco für Kinder ab zwölf Jahren wurden 680 Besucher gezählt. Durch den Umbau des Forums in eine Mensa für das Schulzentrum müssen die Jugenddiscos in der kommenden Session auf einen alternativen Veranstaltungsort ausweichen. In Abstimmung mit der Kultur GmbH finden die Jugenddiscos am 14. November, 5. Dezember und 6. März 2010 in der Stadthalle statt. Die Altweiberdisco am 11. Februar kommenden Jahres wird dagegen in der Erka-Halle durchgeführt.
http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=918202
Erfolgreiche Kinder-Lobby
VON DOMINIK MERCKS - 04.03.2009
Erkelenz (RP) Auf drei erfolgreiche Jahre blickte der Kinderschutzbund bei seiner Mitgliederversammlung zurück. 2009 stehen die Kinderrechte im Mittelpunkt der Arbeit. Das neue Vorstandsteam wurde einstimmig gewählt.
Viel erreicht, noch viel zu tun – so lautet knapp zusammengefasst die Bilanz, die der Erkelenzer Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes auf seiner Jahreshauptversammlung zog. Drei Jahre nach Gründung des Ortsverbands nutze das Team um den Initiator und Vorsitzenden Michael Kutz das Treffen auch, um die gesamte Arbeit Revue passieren zu lassen. "Der Aufwand der vergangenen drei Jahre hat sich gelohnt, wir haben einiges erreicht", stellte Kutz zufrieden fest. An vielen Stellen habe sich der Kinderschutzbund zu Gunsten von Kindern eingemischt und sei eine aktive Lobby für Kinder gewesen.
Kooperation mit Schulen verstärkt
Besonders hob Kutz die drei Aktionen zum Weltkindertag hervor: "Hier haben wir öffentlichkeitswirksam auf Kinderarmut und Kinderrechte hingewiesen." Im vorigen Jahr habe der Kinderschutzbund dabei verstärkt mit Schulen, Kindergärten und Jugendzentren zusammengearbeitet – mit Erfolg: "Bei der Abschlussveranstaltung waren 500 Menschen, außerdem gab es eine erfolgreiche Ausstellung in der Stadtverwaltung."
Neben diesen großen Aktionen erfreut sich das Kursangebot der Kinderschützer weiterhin großer Beliebtheit. Ein Dauerbrenner ist der Kurs "Starke Eltern – Starke Kinder": In zwei Jahren nahmen 120 Eltern an den Kursen teil, die sie in ihrer Erziehungskompetenz stärken sollen. "Zur Zeit bieten wir den Kurs erstmal auch für Eltern von Kindern in der Pubertät an – ein Angebot, das sofort super angenommen worden ist", sagte Michael Kutz erfreut.
Eine Premiere erlebte 2008 der Kochkurs "Satt für wenig Geld" in Kooperation mit der Erkelenzer "Tafel"; für dieses Jahr sind zwei weitere Kurse geplant. Zudem soll der Verkehrsausschuss wieder verstärkt aktiv werden. "Der Schutz von Kindern im Straßenverkehr ist ein Thema, bei dem wir immer gefordert sind", sagte Annegret Steingießer, die den Ausschuss koordiniert.
Vorstand bestätigt
Dem Schutz der Kinderrechte wollen sich die Kinderschützer auch in diesem Jahr mit größeren Aktionen widmen: "Am 20. November besteht die UN-Kinderrechtskonvention seit 20 Jahren", stellte Michael Kutz den Zeitplan vor. Mehrere kleine Aktionen und eine Abschlussveranstaltung werden zurzeit noch geplant. "Wichtig ist uns dabei, dass wir die Kinderrechte möglichst vielen Menschen ins Bewusstsein rufen", stellte Kutz fest. Dass dem Vorstand der Erkelenzer Kinderschützer dies immer wieder erfolgreich gelingt, zeigten die anschließenden Neuwahlen: Alle Kandidaten wurden einstimmig bestätigt. Gute Voraussetzungen also für die kommende Arbeit der Kinder-Lobbyisten.
INFO: Der neue Vorstand
Einstimmig wählte die Mitgliederversammlung den neuen Vorstand: Michael Kutz (Vorsitzender), Andrea Speder-Ostendorf, Heinz Musch (Stellvertreter), Guido Berndsen (Schatzmeister), Günter Hotes (Schriftführer) sowie Roswitha Ludwig, Rainald Rambo, Volker Sieglar und Annegret Steingießer (Beisitzer).
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Die Lobby für Kinder wird größer
Von Helmut Wichlatz - 03.03.2009
Erkelenz. Der Kinderschutzbund versteht sich als «Lobby für Kinder». Der Erkelenzer Verband besteht seit rund drei Jahren. Seitdem haben die rund 50 Mitglieder um den Vorsitzenden Michael Kutz viel geleistet.
Neben Beratungskursen für Eltern bieten sie auch Babysitter-Seminare an und setzen sich für den Austausch der Generationen ein. Im vorigen Jahr bewegte der Kinderschutzbund mit seinem Aktionen zum Thema Kinderrechte viele Gruppen und Institutionen zum Mitmachen.
Auf große Resonanz waren die Beratung für Eltern und die Kochkurse gestoßen, die auch in diesem Jahr wieder angeboten werden sollen. Die Elternberatung wird ausgedehnt auf das Themenfeld der Pubertät.
Überregionale Beachtung fanden auch die großen Straßenfeste, mit denen für Schritttempo in Wohngebieten geworben wurde. In diesem Jahr wird man sich wieder verstärkt den Kinderrechten widmen, erklärte der Vorsitzende Michael Kutz. Denn im Herbst steht ein wichtiges Jubiläum auf dem Programm: 20 Jahre Kinderschutzkonvention der Vereinten Nationen.
Dieses Jubiläum wollen die Aktiven des Kinderschutzbundes nicht unbemerkt verstreichen lassen. Derzeit, so Kutz, werde eine Reihe von kleineren Aktionen und eine große Veranstaltung im Umfeld des Jubiläumstermins geplant. «Konkretes ist jedoch noch nicht spruchreif», so Kutz.
Vor Ort werde wieder verstärkt mit den Schulen, dem Jugendamt und den Freien Trägern der Jugendhilfe zusammengearbeitet. Die Kooperation mit diesen Partnern bezeichnete er als «sehr gut». Geplant sei auch, das Thema Kinderrechte im Unterricht zu behandeln und die Schulen als Veranstaltungsorte mit einzubeziehen. Auf der Mitgliederversammlung im Forum der Grundschulen wurde der Vorstand um Kutz für drei weitere Jahre bestätigt.
Heinz Musch und Andrea Speder Ostendorf wurden als stellvertretende Vorsitzende in ihren Ämtern bestätigt. Als Schatzmeisterin tritt Guido Berndsen die Nachfolge von Claudia Möhrle an, die bereits angekündigt hatte, das Amt niederlegen zu wollen. Der Erkelenzer Verband des Kinderschutzbundes trifft sich jeden ersten Montag der «geraden» Monate bei Pro Seniore am Karolingerring.
http://neu.az-web.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&id=827023&_wo=Lokales:Heinsberg
Trommeln stellen klar: Kinder haben Rechte!
(hewi) - 15.09.2008
Erkelenz. «Kinder haben Rechte!» Unter diesem Motto steht der Weltkindertag am Samstag, 20.September, in Erkelenz.
Neu ist dabei, dass in diesem Jahr die Aktionen weit gestreut in den Erkelenzer Einrichtungen stattfinden und teilweise schon vor dem eigentlichen Weltkindertag beginnen.
Bisher waren die Stadt und die drei offenen Jugendfreizeiteinrichtungen in die Organisation eingebunden. Aufgrund der Initiative des Kinderschutzbundes konnte eine umfassende Beschäftigung mit dem Thema in vielen Einrichtungen erreicht werden.
In insgesamt acht Kindergärten und Schulen werden für den 20. September Aktionen und Präsentationen geplant. «Mit fünf Schulen und 13 Kindergärten ist die Zahl der teilnehmenden Institutionen so hoch wie nie», betont der erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen.
Initiiert wurde die umfassende Herangehensweise vom Deutschen Kinderschutzbund. «Die Idee hat sich schnell verselbständigt», freut sich auch Michael Kutz vom Erkelenzer Kinderschutzbund. Zum Abschluss des Aktionstages geht es zu einer zentralen Veranstaltung um 16 Uhr in den Ziegelweiherpark, wo die Initiatoren und die Kinder gemeinsam richtig auf die Pauke hauen wollen.
Auf selbst gebastelten Trommeln wollen sie für die Rechte der Kinder trommeln und «ordentlich Rabbatz machen», so Kutz. Von vielen der teilnehmenden Einrichtungen aus startet ein Sternmarsch zum Ziegelweiher, wo neben Trommeln noch ein buntes Programm auf die Besucher wartet.
http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=655132
Spiel und Spaß für die Kinderrechte
VON CARSTEN PREIS - 05.09.2008
Im vorigen Jahr endete der Weltkindertag mit Clown Tiftof an der Burg. Dieses Jahr sollen die Kinder selbst aktiv werden. RP- Foto: Jürgen Laaser
Erkelenz (RP) Viel Radau für die Rechte der Kinder
wollen der Kinderschutzbund, die Stadt, Schulen und Kindergärten am
Weltkindertag machen. Viele Einrichtungen bieten an diesem Tag eigene Aktionen
an. Zum Abschluss treffen sich alle im Ziegelweiherpark.
Ein neues Konzept bestimmt den Weltkindertag (WKT) am Samstag, 20. September,
in Erkelenz. Waren im vergangenen Jahr die Stadt und Jugendfreizeiteinrichtungen
aktiv, fanden sich nun ein neuer Mitveranstalter, der Deutsche Kinderschutzbund
Erkelenz, und neue Partner – fünf Schulen und 13 Kindergärten
– um an diesem Tag den Kindern mehr Gehör zu verschaffen.
Das bestimmende Motto lautet „Kinder haben Rechte“. Es soll in einer Vielzahl von Veranstaltungen, von Ausstellungen über Infostände, Spiele und Bastelaktionen zur Sprache kommen. Zum Abschluss treffen sich alle Teilnehmer zu einer gemeinsamen Veranstaltung im Ziegelweiherpark.
Ziel sei es, sagte Kinderschutzbund-Vorsitzender Michael Kutz bei der Vorstellung des Programms, das Thema in das „Bewusstsein der Menschen zu bringen“. Daher richten sich etliche Angebote auch an Erwachsene. Viele der Aktionen sind langfristig angelegt, werden in Projektwochen erarbeitet und am 19. und 20. September mit Aktionen präsentiert. Verschiedene fröhliche Veranstaltungen für Spiel, Tanz, Basteln und Singen haben einen ernsten Hintergrund.
Das Cornelius-Burgh-Gymnasium eröffnet das Programm am Freitag, 19. September, mit der Aktion „Kinder lesen für Kinder“. Alle anderen Veranstaltungen finden am Samstag statt. So stellt etwa die Astrid-Lindgren-Schule ihre Projektarbeit „Kindertage in Bullerbü – niemals Gewalt“ vor, der Kindergarten St. Lambertus betont mit Infoständen und Spielaktionen das Kinderrecht auf Bildung, und die Franziskus-Schule hebt das Recht von Kindern auf Freizeit und Spiel hervor.
Neben den Kinderrechten sei es ihm auch wichtig gewesen, die Kinder auf ihre Pflichten aufmerksam zu machen, etwa die Schulpflicht, sagte Heinz Musch, ehemaliger Rektor der Schule. Die Idee zum neuen Konzept hatte der Kinderschutzbund, sagte Erster Beigeordneter Hans-Heiner Gotzen. Sie habe sich, dank des großen Zuspruchs quasi verselbstständigt.
Zu der zentralen Abschlussveranstaltung um 16 Uhr,im Ziegelweiherpark sind Sternmärsche der Gruppen geplant. Dort präsentieren sich auch Schulen und Kindergärten, die keine eigenen Aktionen für den Tag vorgesehen haben. Die Abschlussveranstaltung selbst steht im Zeichen von Tanzen, Singen und vor allem Trommeln (die zuvor gebastelt werden). „Das wird richtig laut“, sagt Michael Kutz und hofft, dass man da mit einmal „richtig Radau“ für Kinderrechte machen könne.
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Diese Straße ist zum Spielen da
VON ANKE BACKHAUS - 01.05.2008
Erkelenz (RP) Die Jungen und Mädchen, die mit ihren Bobby-Cars über die Straße flitzen, sind der Grund, warum Michael Kutz, Vorsitzender der Ortsgruppe des Deutschen Kinderschutzbundes, zufrieden guckt: „Die Kinder tun auf dieser Straße das, wofür sie auch gedacht ist.“ Schließlich ist die Straße „Am Hagelkreuz“, an der der gleichnamige Kindergarten liegt, eine Spielstraße. Darauf machten Erzieherinnen, Kinder, Eltern, Kinderschutzbund und Polizei gestern bei einem Verkehrssicherheitstag aufmerksam.
Gestern machte die Spielstraße „Am Hagelkreuz“ ihrem Namen Ehre: Beim Verkehrssicherheitstag starteten Kindergartenkinder zum Bobby-Car-Rennen. Foto: gp
So sicher wie gestern lässt es sich an der so genannten Spielstraße nicht immer spielen. „Wir beobachten hier schon lange, dass die Schrittgeschwindigkeit nicht beachtet wird“, sagt Kindergartenleiterin Gabi Meier. Gerade Eltern seien es, die in der Hektik des Alltages zu oft die zugelassene Höchstgeschwindigkeit von sieben Stundenkilometern überschreiten. Ziel der Aktion gestern war es, die Autofahrer sensibler für die Schrittgeschwindigkeit zu machen. Weil dafür ein Tag kaum reicht, kann sich der Kindergarten gut vorstellen, den Verkehrssicherheitstag zu wiederholen.
Die Kinder wurden in ihren Gruppen auf die Aktion vorbereitet. „Kinder haben kein Gespür für den Straßenverkehr, sie können das Geschehen nicht überblicken und verstehen“, sagt Daniela Windheuser vom Elternbeirat. Sie müssten lernen, dass von einem Auto auch Gefahr ausgehen kann, ohne es dabei grundsätzlich als gefährlich anzusehen.
„Kein Gespür für Straßenverkehr“
So sicher wie gestern lässt es sich an der so genannten Spielstraße nicht immer spielen. „Wir beobachten hier schon lange, dass die Schrittgeschwindigkeit nicht beachtet wird“, sagt Kindergartenleiterin Gabi Meier. Gerade Eltern seien es, die in der Hektik des Alltages zu oft die zugelassene Höchstgeschwindigkeit von sieben Stundenkilometern überschreiten. Ziel der Aktion gestern war es, die Autofahrer sensibler für die Schrittgeschwindigkeit zu machen. Weil dafür ein Tag kaum reicht, kann sich der Kindergarten gut vorstellen, den Verkehrssicherheitstag zu wiederholen.
Die Kinder wurden in ihren Gruppen auf die Aktion vorbereitet. „Kinder haben kein Gespür für den Straßenverkehr, sie können das Geschehen nicht überblicken und verstehen“, sagt Daniela Windheuser vom Elternbeirat. Sie müssten lernen, dass von einem Auto auch Gefahr ausgehen kann, ohne es dabei grundsätzlich als gefährlich anzusehen.
Mit verschiedenen Spielen setzten sich die Kinder mit dem Thema auseinander und rasten unter anderem im Bobby-Car-Rennen über de Straße. Für die Erwachsenen waren anschaulich die unterschiedlichen Reaktions- und Bremswege dargestellt, die sich bei entsprechenden Geschwindigkeiten ergeben. Der Kinderschutzbund brachte sein selbst gebautes Auto mit; das überdimensionale Gefährt zeigt Erwachsenen, wie ein sechsjähriges Kind die Größe eines Fahrzeuges wahrnimmt. Es war für die erste Spielstraßen-Aktion im vorigen Sommer im Oerather Mühlenfeld entstanden.
Die Polizei war mit einem Messgerät vor Ort und stellte die Geschwindigkeiten der vorbeifahrenden Autos fest; Autofahrer, die zu schnell unterwegs waren, wurden einerseits durch einen Polizisten, andererseits durch die Kinder selbst gemahnt.
Mit Stadt und Jugendamt
Auch die Stadt Erkelenz steht hinter der besonderen Aktion des Kindergartens „Am Hagelkreuz“. Denn die Situation dort ist kein Einzelfall, sagte Bürgermeister Peter Jansen: „Das zu schnelle Fahren im Bereich ist an vielen Schulen und Kindergärten leider ein Problem.“
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http://www.rp-online.de/public/article/erkelenz/562632/Diese-Strasse-ist-zum-Spielen-da.html
Statt Weihnachtspost
ORTSGESPRÄCH (RP) - 12/2007
Statt Weihnachtspost: Eine große Spende übergaben Torsten Mann (l.), Ingo Braun und Dr. Wolfgang Bochtler (v.r.) im Beisein von Bürgermeister Jansen (M.) an Andrea Speder-Ostendorf und Michael Kutz (mit Töchterchen Johanna auf dem Arm) vom Kinderschutzbund. RP-Foto: Jürgen Laaser
„Weihnachten einmal anders!“, das dachte sich in diesem Jahr die Geschäftsführung der Freudenberg Mektec GmbH. Statt Weihnachtskarten und Geschenke an Geschäftspartner zu schicken, unterstützt das Unternehmen in diesem Jahr mit einer Spende den Kinderschutzbund Erkelenz, wo die Firma ihren Hauptsitz hat (Verwaltungssitz ist Weinheim an der Bergstraße). Seit der Gründung des Kinderschutzbund Ortsverband Erkelenz vor eineinhalb Jahren haben die zwanzig ehrenamtlichen Mitarbeiter schon einige Produkte für Kinder und deren Eltern ins Leben gerufen. Das neueste Projekt sind „Kochkurse für Bedürftige“ – weg von Fastfood und hin zur gesunden Küche, auch wenn Zeit und Mittel knapp sind – benötigt dringend finanzielle Unterstützung, erläuterte Vorsitzender Michael Kutz. Durch die Spende von Freudenberg Mektec Europa in Höhe von 5000 Euro wird es nun möglich, dass dieses Projekt früher und intensiver als erwartet stattfinden kann. […]
Video: Mach mit – Fahr Schritt – Tempo 7 (11/07)
Die Kinder und Familien des Erkelenzer Stadtviertels Oestricher Kamp veranstalteten ein einzigartiges Straßenfest: Rund 50 Straßen im Wohngebiet verwandelten sich an diesem Tag zu einem großen Kinderspielplatz. Organisiert wurde die Aktion vom Deutschen Kinderschutzbund und der Stadt Erkelenz. Das Fest stand unter dem Motto "Mach mit – Fahr Schritt – Tempo 7".
http://www.hs-tv.de/archives/001765.php
Wenn 2,65 Euro am Tag fürs Essen reichen müssen
VON KRISTINA HELLWIG - 21.09.2007
Erkelenz (RP) Die blauen Fähnchen sind weniger geworden seit dem vorigen Jahr, aber mit der Platzierung auf dem Erkelenzer Marktplatz ziehen sie mehr Blicke auf sich. Die Passanten bleiben stehen, schauen genau hin, begreifen, dass die 1066 Fähnchen für 1066 arme Kinder in Erkelenz stehen (im Vorjahr betrug die Zahl 1127) – und man sieht das Erschrecken in ihren Gesichtern. Und wer sich auf ein Gespräch mit Michael Kutz und seinen Mitstreitern vom Deutschen Kinderschutzbund einlässt, erfährt, dass die Zahl eigentlich noch viel höher sein müsste. „Es gibt ganz viele Leute, die arbeiten und dennoch knapp über oder unter der Armutsgrenze leben“, sagt der Vorsitzende der Erkelenzer Ortsgruppe.
Als arm gilt eine Familie in Deutschland, wenn sie weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Nettoeinkommens zur Verfügung hat. Foto: RP/Andreas Bretz
Als arm gilt eine Familie in Deutschland, wenn sie weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Nettoeinkommens zur Verfügung hat. Wie weit man mit den danach errechneten Regelsätzen kommt – oder eben auch nicht – zeigte der Kinderschutzbund gestern an Beispielen. So stehen einem Kind im Monat 20,48 Euro für Bekleidung und Schuhe zur Verfügung, 23,22 Euro für den Bereich Freizeit und Kultur. Zum Essen und Trinken werden 79,62 Euro kalkuliert. Das sind ungefähr 2,65 Euro pro Tag!
Aufrütteln und diese Zahlen überhaupt ins Bewusstsein rufen – das war ein Ziel, das der Kinderschutzbund Erkelenz mit seiner gestrigen Aktion verband. Zugleich macht er auf Einrichtungen aufmerksam, die sich in Erkelenz der Problematik annehmen. Vorneweg nennt Kutz dabei die hiesige Filiale der Hückelhovener Tafel „Die tun was“, sagte er schlicht. So plant sie für Samstag, 29. September, einen eigenen Kindertag, bei dem der Nachwuchs ihrer Kundschaft im Mittelpunkt steht.
Auch beim Kinderschutzbund selbst werden weitere Aktionen geplant. Nachdem am Weltkindertag auf das Problem der Kinderarmut aufmerksam gemacht wurde, möchte die Gruppe demnächst ein Projekt konkret für diese Zielgruppe auf die Beine stellen.
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„Spielstraßen bieten einen einzigartigen Freiraum für Kinder im Straßenverkehr. Sie bieten viel Lebensqualität, wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen“, so Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW (2. v. re.). Von links: Michael Kutz, Vorsitzender des DKSB Erkelenz, Marlis Herterich, stellvertretende Vorsitzende des DKSB Landesverband NRW und Vizepäsidentin des DKSB Bundesverbandes, Friedhelm Güthoff, Geschäftsführer des DKSB NRW, Landtagsabgeordneter Dr. Gerd Hachen und Peter Jansen, Bürgermeister der Stadt Erkelenz.
Mach mit – fahr Schritt – Tempo 7
Kinder in NRW - Kinderschutzbundmagazin - Nr. 3/07
Die Initiative für mehr Verkehrssicherheit des Deutschen Kinderschutzbundes Erkelenz in Kooperation mit Stadt und Polizei findet großen Anklang
Zahlreiche Kinder und Familien des Erkelenzer Stadtviertels Oestricher Kamp haben am letzten Samstag in den Sommerferien ein großes Spielstraßenfest veranstaltet. Unter dem Motto „mach mit - fahr Schritt - Tempo 7“ wurden alle 50 Spielstraßen in dem rund ein Quadratmeter großen Wohngbiet Oestricher Kamp mit einbezogen. NRW-Familienminister Armin Laschet eröffnete als Schirmherr die Veranstaltung.
Der offizielle Auftakt der Aktion fand auf einem großen Spielplatz im Viertel statt. Neben Mitmachaktionen zum Thema Verkehrssicherheit sorgte der Kindermusiker Georg Wimmers für abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung. Lange Plakatbahnen führten den Besuchern vor Augen, wie lang der Bremsweg eines Autos bei Tempo 50, 30 und 7 ist: Sogar bei Tempo 30 beträgt er noch rund 13 Meter. „Wir wollen auf einfachste Weise zeigen, warum es für Kinder so wichtig ist, dass Autos in Spielstraßen Schrittgeschwindigkeit fahren und nur dort parken, wo es erlaubt ist“, so Michael Kutz, Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverband Erkelenz (DKSB). Einsicht sei besser als Kontrollen oder gegenseitige Vorwürfe, denn vielfach werden die Verkehrsregeln von den Anwohnern selbst nicht eingehalten.
„Die Verkehrssicherheit ist ein wichtiges Kinderschutzthema, das mir an vielen Stellen im Land aber immer noch zu kurz kommt. Autofahrer sollten sich mehr zusammennehmen“, so Marlis Herterich, „Vize“ im DKSB Landesverband NRW und im DKSB-Bundesverband.
Andrea Speder, Bettina Königs, Dr. Roswitha Ludwig und Beate Jansen (v. li.) vor dem überdimensional großen Automobil aus Pappmaché, das den Erwachsenen verdeutlichte, wie eingeschränkt die Sicht der Kinder ist, wenn sie hinter einem parken den Auto hervor laufen. Die Frauen gehören zu den aktiven MitarbeiterInnen im DKSB-Team (derzeit 7 Erwachsene, 2 Jugendliche).
Während des Festes erklärten „Kinderpolizisten“ des DKSB Erkelenz gemeinsam mit richtigen Polizisten den Autofahrern in ihrem Wohngebiet die hier geltenden Verkehrsregeln. Anstatt „Knöllchen“ gab es ausnahmsweise nur saure Bonbons für zu schnelle Fahrer.
Der DKSB Erkelenz wurde im vergangenen Jahr gegründet und zählt mittlerweile 50 Mitglieder. Zu seinen Angeboten gehört die Beratung von Familien in Problemsituationen und das im Januar 2007 gegründete Senioren- und Familiencafé „SoFa“. Weitere Schwerpunkte der Arbeit sind die Durchführung der Elternkurse „Starke Eltern – Starke Kinder“ sowie Aktionen anlässlich des Weltkindertages, zum Thema Kinderarmut und zur Verkehrssicherheit.
Kontakt
Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Erkelenz, Vorsitzender/Ansprechpartner: Michael Kutz, Paul-Gerhards-Str. 7, 41812 Erkelenz, Tel.: 0 24 31/98 02 96, E-Mail: info [at] kinderschutzbund-erkelenz.de, Internet: www.kinderschutzbund-erkelenz.de.
Freie Bahn für Kinder
VON KERSTIN DE HAAS - 06.08.2007
Erkelenz (RP) Das Erkelenzer Wohngebiet Oestricher Kamp verwandelte sich in den wohl größten Spielplatz Deutschlands. Der Kinderschutzbund machte den Anstoß zu mehr Verkehrssicherheit. Die Anwohner sorgten für das Fest.
Mach mit – fahr Schritt: Während des Bobbycarrennens wurde beim Spielstraßenfest die Tempo Empfehlung von 7 km/h auf der Alemannenstraße kurzfristig aufgehoben. RP-Foto: Jürgen Laaser
Ein Spielstraßenfest. Das heißt eigentlich nichts anderes, als dass in den Straßen, auf denen sich Autos nur im Schritttempo fortbewegen dürfen, nach Herzenslust gespielt werden darf. So wie an jedem anderen Tag auch. Doch das Spielstraßenfest im Erkelenzer Wohngebiet Oestricher Kamp am Samstagnachmittag war trotzdem viel mehr als das. Es brachte die Familien vor die eigene Haustür, rückte Nachbarschaften näher zusammen und machte aufmerksam auf die Bedürfnisse aller, besonders natürlich der Kinder. Die Stadt und der Kinderschutzbund hatten zu einem „Quadratkilometer Spaß“ eingeladen unter dem Motto „Mach mit – fahr Schritt – Tempo 7“. Prominentester „Mitspieler“ war Landesfamilienminister Armin Laschet, der auch die Schirmherrschaft übernommen hatte.
„Spielstraßen sind zum Spielen da“
Empfangen wurde er auf dem großen Spielplatzgelände am Karolingerring, wo die Auftaktveranstaltung stattfand. Hoch oben auf dem grünen Hügel sang der Beecker Kinderliedermacher Georg Wimmers mit den um sich versammelten Kleinen „Spielstraßen sind zum Spielen da, das ist doch sonnenklar“. Spielerisch umgesetzt, hatte die Auftaktveranstaltung dennoch einen sehr ernsten Hintergrund. Und da sollten sich alle Autofahrer an die eigene Nase packen: „90 Prozent der Anwohner im Oestricher Kamp fahren zu schnell“, sagte Michael Kutz, Vorsitzender der Kinderschutzbund-Ortsgruppe Erkelenz. Auch die stellvertretende Bundesvorsitzende Marlis Herterich warnte davor, dass Thema Kinder und Verkehr in Vergessenheit geraten zu lassen: „Ein Auto ist ein richtig böses Instrument, wenn man es nicht richtig benutzt“, sagte sie. Davon konnten sich die Erwachsenen bildlich überzeugen. Ein selbstgebasteltes Riesenauto stand auf dem Spielplatz, das daneben stehende Erwachsene so klein erscheinen ließ wie Kinder neben echten Autos. Viele weitere Aktionen, auch von der Polizei, drehten sich um das Thema Verkehrssicherheit wie ein Fahrradparcours auf dem Schulhof der Luise-Hensel-Schule. Für den weiteren Spaß beim Fest waren die Anwohner selbst verantwortlich. Und in vielen der insgesamt 50 Spielstraßen war reichlich Action: Bobbycarrennen, Dosenwerfen, Hau die Erbse, Kinderschminken und noch viel mehr. Und während die Kinder von einem Angebot zum nächsten unterwegs waren, trafen sich die Erwachsenen zum Plausch vor der Haustür. Tische und Stühle auf die Straße gestellt, Musik, Getränke und Kuchen dazu – So könnte es eigentlich an jedem Samstagnachmittag sein.
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http://www.rp-online.de/public/article/erkelenz/465716/Freie-Bahn-fuer-Kinder.html
Wohngebiet wird größter Spielplatz Deutschlands
WDR.de - 04.08.2007
Mit Festen auf den Spielstraßen haben Kinder und Familien ein Erkelenzer Wohngebiet in Deutschlands größten Kinderspielplatz verwandelt. NRW-Familienminister Laschet (CDU) eröffnete das Fest mit dem Motto „Mach mit – Fahr Schritt – Tempo 7“.
Ziel der Aktion sei es, an die Bedeutung verkehrsberuhigter Zonen zu erinnern, teilte der Kinderschutzbund mit. In verkehrsberuhigten Zonen – gekennzeichnet mit blauen Verkehrsschildern mit spielenden Kindern – gilt Schrittgeschwindigkeit (7 Stundenkilometer).
© WDR 2007
Erkelenz: Ein ganzes Wohngebiet wird größter Spielplatz Deutschlands
(hewi) - 04.08.2007
NRW-Familienminister Armin Laschet eröffnete am Samstag in Erkelenz das große Spielstraßenfest am Karolingerring. In allen Spielstraßen am Oestricher Kamp tummelten sich die Kids, in deren Mitte sich der Minister sichtlich wohlfühlte. Foto: Koenigs
Erkelenz. Ein Arbeitsbesuch der besonderen Art stand am Samstag für NRW-Minister Armin Laschet auf dem Programm. Entsprechend seinem Ressort «Generationen, Familie, Frauen und Integration» besuchte er das Wohngebiet Oestricher Kamp in Erkelenz. Dort eröffnete er das Spielstraßenfest «Mach mit - Fahr Schritt - Tempo 7», zu dem die Initiatoren des Kinderschutzbundes die rund 50 Spielstraßen des Wohngebietes in einen großen Spielplatz verwandelt hatten.
Ziel der Veranstaltung war es, die Autofahrer und Anlieger zum Schutze der Kinder und Senioren an eine vorsichtigere Fahrweise zu erinnern. Eingeladen hatten der Erkelenzer Ortsverband des Kinderschutzbundes und der «Runde Tisch» als Initiative des Seniorenausschusses. Denn, so betonte der Vorsitzende des Erkelenzer Ortsverbandes Michael Kutz, in dem Wohngebiet werde immer noch zu schnell gefahren.
«Tempo 30 reicht beim besten Willen nicht aus», erklärte Kutz. Ein Autofahrer brauche immer noch rund dreizehn Meter, um bei der Geschwindigkeit seinen Wagen zum Stillstand zu bringen. Bei den geforderten sieben Stundenkilometern verringere sich der Bremsweg auf knappe zwei Meter.
Ihr Anliegen konnten Kutz und seine Mitstreiter jedoch nicht nur bildlich darstellen. Gemeinsam mit dem Beecker Sänger Georg Wimmers hatte Jörg Meyer zu Altenschildesche vom Kinderschutzbund das Lied «Spielstraßen sind zum Spielen da» komponiert, das von den vielen kleinen und großen Festbesuchern lauthals mitgesungen wurde.
Nach den Kindern zog es Laschet zu den Senioren in die Residenz «Pro Seniore» am Karolingerring, wo Anne Dulies die Arbeit des «Runden Tischs» und seiner Arbeitsgruppen vorstellte. Laschet betonte, dass die Senioren «aktive Gestalter der Gesellschaft» seien, die sich vor allem in Ehrenämtern engagierten. Dabei hob er hervor, dass der demografische Wandel der Gesellschaft nicht als Bedrohung angesehen werden dürfe. «Heute verwirklicht sich der Jahrtausende alte Traum, länger zu leben.»
Aufgabe der Gesellschaft sei es, mit neuen Wohn- und Lebensmodellen auf diesen Trend zu reagieren. Was der Seniorenausschuss in Erkelenz bisher geleistet habe, bezeichnete er als «vorbildlich». In der anschließenden Diskussion betonte er, dass Projekte wie die Familienzentren oder die geplanten Mehrgenerationenhäuser zukünftig aus Bundes- und Landesmitteln gefördert würden.
http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=264595
Minister kommt zum Kinderfest
25.07.2007
Erkelenz. Das Neubaugebiet Oestricher Kamp wird am letzten Ferienwochende zum «größten Spielplatz Deutschlands» mit rund einem Quadratkilometer Fläche. Das ist jedenfalls das Bestreben der Ortsgruppe Erkelenz im Deutschen Kinderschutzbund, die die Initiative für diese Aktion am 4. August übernommen hat.
«Rund 50 Straßen im Wohngebiet Oestricher Kamp verwandeln sich dann zu einem großen Kinderspielplatz», sagte Michael Kutz für den Kinderschutzbund. Der Kinderschutzbund selbst wird ein Rahmenprogramm gestalten. «Wir haben an alle Anlieger des Wohnviertels appelliert, eigene Spielaktionen in ihren Straßen durchzuführen. Viele haben schon zugesagt», berichtete Kutz. «Wir hoffen, dass alle Bewohner sich mit irgendwelchen Spielen an dem Spielstraßenfest beteiligen.» Das Thema deutet auf die Absicht hin: «Mach mit - fahr Schritt - Tempo 7».
Es werde in diesem Gebiet, wie in vielen anderen reinen Wohngebieten auch, einfach viel zu schnell gefahren, weiß Kutz aus eigener Erfahrung. Tempo 30 auf einigen Straßen und verkehrsberuhigte Zonen würden nur dann Sinn machen, wenn sich alle Verkehrsteilnehmer daran beteiligen. Sicherlich seien es häufig die Anwohner selbst, die zu schnell unterwegs sein und nicht daran denken dass spielende Kinder in den verkehrsberuhigten Zonen gleichberechtigt sind.
Das Fest wird selbstverständlich für alle Kinder, Bürger, Interessierte veranstaltet, nicht nur für die Bewohner des Viertels. Es wird nicht nur Spiele in den Spielstraßen geben, sondern auch Veranstaltungen auf dem Schulhof der Luise-Hensel-Schule und auf dem Spielplatz am Karolingerring. Dort findet von 14 bis 14.30 Uhr die zentrale Auftaktveranstaltung statt.
Selbstverständlich hat der Kinderschutzbund auch einen respektablen Schirmherrn gefunden: Armin Laschet, den Familienminister von Nordrhein-Westfalen. Er wird bei der Eröffnung dabei sein und sich über diese Aktion informieren. Anschließend wird er sich mit Mitgliedern des Runden Tisches über generationenübergreifende Themen unterhalten. Ein zweites Ziel der Aktion ist es nach den Worten von Kutz, «das nachbarschaftliche Gemeinschaftsgefühl und so die Rücksichtnahme für die Bedürfnisse insbesondere von Familien und ihren Kindern zu stärken.»
Wo dieses blaue Schild steht, gehört die Fahrbahn (auch) den Kindern: Auf den Spielstraße ist Tempo 7 und damit größte Vorsicht angesagt. Darauf macht der Kinderschutzbund mit seinem Fest aufmerksam. Foto: Kinderschutzbund
Ein Fest für die Sicherheit
VON KRISTINA HELLWIG - 24.07.2007
Erkelenz (RP) Mit einem Spielstraßen-Fest im Oestricher Kamp möchte der Kinderschutzbund auf die Gefahren des zu schnellen Fahrens hinweisen. Er erhofft sich einen „Quadratkilometer Spaß“ vom Fest. Ehrengast ist Familienminister Laschet.
Für ein sechsjähriges Kind ist ein normales Auto so groß wie für Erwachsene ein Kleinbus. Und wenn sich beide dann auch noch mitten auf der Straße begegnen. . . Der Größenunterschied ist nur ein Aspekt, auf den der Kinderschutzbund am letzten Feriensamstag mit seinem Spielstraßenfest im Oestricher Kamp aufmerksam machen möchte. Ein selbst gebasteltes Riesen-Auto wird dabei helfen. Das Motto des Tages verweist auf das eigentliche Anliegen: „Mach mit – fahr Schritt – Tempo 7“.
Anwohner fahren zu schnell
„In allen Wohngebieten wird zu schnell gefahren“, sagt Michael Kutz, Vorsitzender der Erkelenzer Kinderschutz-Gruppe. Und meistens seien es nicht Fremde, sondern die Anwohner, „ich ertappe mich selbst auch dabei“. Und so möchte der Kinderschutzbund just vor Schulbeginn auf die enormen Gefahren für alle Fußgänger, von spielenden Kinder bis hin zu Senioren, hinweisen – unterstützt von Stadt, Polizei und anderen Partnern. Prominenter Gast und Schirmherr der Aktion ist Landesfamilienminister Armin Laschet. Von seiner Teilnahme erhoffen sich die Organisatoren noch mehr Aufmerksamkeit für ihr Anliegen. Laschet wird an der Auftaktveranstaltung teilnehmen. Später trifft er sich noch mit Vertretern des Runden Tisches.
Den Auftakt hat der Kinderschutzbund organisiert, der Rest des Nachmittags liegt in den Händen der Anwohner. Rund 50 Spielstraßen gibt es im Wohngebiet – und jede Nachbarschaft ist aufgerufen, auf ihrer Straße ein Fest zu feiern. In welcher Form, ist ihnen selbst überlassen. Den Verkehr dürfen sie allerdings nicht aussperren, „die Spielstraßen sollen dafür genutzt werden, wofür sie da sind“, sagt Kutz. Der Großteil der Nachbarschaften habe seine Beteiligung am Fest zugesagt, sagt er – und hofft, dass auch die anderen jetzt noch in die Vorbereitung einsteigen.
Die Stadt begrüßt die ehrenamtliche Initiative des Kinderschutzbundes sehr, sagt Bürgermeister Peter Jansen. Hier seien Menschen aktiv, die nicht nur maulen und auf den Einsatz der Stadt warteten, sondern sich fragten: „Was kann ich selbst tun“. Für den Technischen Beigeordneten Ansgar Lurweg ist die Aktion ein wichtiger Beitrag zur Bewusstseinsbildung für Autofahrer, welche Folgen zu schnelles Fahren hat, und als Werbung für ein besseres Miteinander im Straßenverkehr. Auch wenn bei dem Fest das Gebiet Oestricher Kamp im Mittelpunkt stehe, sei die Problematik doch auf die ganze Stadt übertragbar: „Wir haben so viele Anrufe von Bürgern, die uns auf Straßen hinweisen, wo zu schnell gefahren wird.“
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http://www.rp-online.de/public/article/erkelenz/461287/Ein-Fest-fuer-die-Sicherheit.html
«Kinderarmut ist mit Hartz IV stark gestiegen»
11.06.2007
Hilde Hecker ist die Initiatorin einer Ortsgruppe Hückelhoven des Deutschen Kinderschutzbundes. Michael Kutz ist Vorsitzender der Erkelenzer Gruppe, der bisher einzigen im Kreis Heinsberg. Foto: N. Schuldei
Hückelhoven/Erkelenz. In Erkelenz haben sich Eltern vor einiger Zeit zusammengeschlossen und eine Ortsgruppe des Deutschen Kinderschutzbundes gegründet. Auch in Hückelhoven soll jetzt eine solche Gruppe aus der Taufe gehoben werden.
Unser Redakteur Norbert Schuldei sprach mit Michael Kutz, Vorsitzender des Erkelenzer Kinderschutzbundes, und Hilde Hecker, Initiatorin für die Gründung einer Kinderschutzgruppe in Hückelhoven, über Notwendigkeit und Aufgaben örtlicher Gruppen des Kinderschutzbundes.
Sie wollen in Hückelhoven eine Ortsgruppe des Kinderschutzbundes gründen. Was sind ihre Motive?
Hecker: Ich setze mich schon seit längerem für Kinder ein, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurden.
Sie meinen Ihr Engagement im Kinderdorf St.Josef Dalheim.
Hecker: Richtig. Aber das ist immer nur ein Part, den man bedienen kann. Ich habe mir immer gewünscht, dass es im Kreis Heinsberg eine Organisation gibt, die breiter gefächert ist, wo auch mehr Leute mitarbeiten. Als Alleingänger hat man nur beschränkte Möglichkeiten.
Da sind Sie mit dem Kinderschutzbund in Erkelenz, der einzigen Ortsgruppe, die es bisher im Kreis gibt, zusammen gekommen.
Hecker: Ja, meine Begegnung mit dem Vorsitzenden Michael Kutz war die Initialzündung, auch in Hückelhoven eine Ortsgruppe des Kinderschutzbundes zu gründen.
Kutz: Wir sind in Erkelenz einer von insgesamt 102 Ortsverbänden des Kinderschutzbundes.
Was war für Sie ausschlaggebend, in Erkelenz den Kinderschutz und zu etablieren?
Kutz: Wir machen Lobbyarbeit für Kinder, achten auf die Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention.
Das scheinen eher Probleme in der Dritten Welt zu sein.
Kutz: Könnte man meinen, ist aber nicht so. Ein ganz drängendes Problem ist bei uns ist zurzeit die Kinderarmut. Mit den Hartz IV-Gesetzen ist die Kinderarmut dramatisch angestiegen. Die Armut hat viele Gesichter, auch in einem Wohlfahrtsstaat wie unserem.
Können Sie das mit Zahlen für die Stadt Erkelenz belegen?
Kutz: Wir haben am 20. September, dem Weltkindertag, in Erkelenz eine Bestandsaufnahme gemacht. An diesem Stichtag gab es in Erkelenz 1127 Kinder, die nach der Definition der Europäischen Union in relativer Armut leben.
Was bedeutet das?
Kutz: Von ,Totaler Armut´ spricht man, wenn jemand weniger als einen US-Dollar pro Tag zur Verfügung hat. Für die Industriestaaten hat die EU eine Definition festgelegt. Danach spricht man von relativer Armut, wenn jemand weniger als 50 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens für den Lebensunterhalt zur Verfügung hat oder auf staatliche Hilfe angewiesen ist.
Gibt es solche Zahlen auch für die Stadt Hückelhoven?
Hecker: Noch nicht. Wir arbeiten mit Blick auf die Gründung der Ortsgruppe Hückelhoven des Deutschen Kinderschutzbundes sehr eng mit dem Jugendamt der Stadt zusammen, die Zahlen werden ermittelt. In Hückelhoven gibt es bereits kleine Gruppen, die sich um Kinder, die in relativer Armut leben, kümmern.
Was sind das für Gruppen?
Hecker: Eine solche Gruppe nennt sich zum Beispiel ,Maxi und Mini'. Die hilft beispielsweise Kinder aus Kindergärten und Schulen, die nicht an Ausflügen teilnehmen können oder wo es auch am Frühstück hapert. Wir versuchen, in Verbindung mit dem Jugendamt, diese kleinen Splittergruppen an einem Tisch zu bringen und zu einem Kinderschutzbund zusammen zu fassen.
Und die Ortsgruppe Erkelenz gibt den Hückelhovenern organisatorische Hilfe.
Kutz: Ganz genau. Wir können von Erkelenz aus nicht das gesamte Kreisgebiet abdecken. Ich kenne nicht die Struktur der Bevölkerung in Hückelhoven oder Heinsberg.
Hecker: Aufgrund der soziologischen Struktur von Hückelhoven wird der Bedarf hier noch sehr viel größer als in Erkelenz sein. Wir haben einen sehr viel größeren Anteil an ausländischen Mitbürgern. Das birgt naturgemäß auch hohes Problempotenzial.
Kutz: Wir hoffen, dass sich neben Hückelhoven auch in Übach-Palenberg und Heinsberg Initiativen zur Gründung eines Kinderschutzbundes bilden.
Wie lange besteht die Kinderschutzbundgruppe in Erkelenz jetzt?
Kutz: Anderthalb Jahre. Und wir haben schon einiges erreicht. Dass am 4. August NRW-Minister Armin Laschet als Schirmherr unseres Straßenfestes im Oestricher Kamp auftritt, ist für uns auch eine Bestätigung unserer Arbeit. Es wird dort dann ,Zu schnelles Fahren in Wohngebieten' thematisiert.
Hecker: Wir werden in Hückelhoven sicher auch das Erkelenzer «Sofa-Projekt» aufgreifen, in dem versucht wird, Kontakte von jungen Familien mit Kindern und der älteren Generation zu knüpfen.
Kutz: Ja, das läuft bei uns seit Anfang Mai. Und es ist sehr viel versprechend.
Hecker: Themenfelder für die Arbeit des Kinderschutzbundes in Hückelhoven gibt es mehr als genug.
http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&id=217019&_wo=Suche:Onlinearchiv
Minister besucht Projekte
VON KRISTINA HELLWIG - 23.05.2007
Erkelenz (RP) Der Doppeleinladung aus Erkelenz musste Armin Laschet einfach zusagen: Am 4. August ist er Schirmherr beim Spielstraßenfest des Kinderschutzbundes. Außerdem trifft er sich mit Vertretern des Runden Tisches.
Aus dem Seniorenausschuss heraus ist er entstanden, doch der Runde Tisch in Erkelenz hat sich die Themen, die alle Generationen angehen und verbinden, auf die Agenda geschrieben. Was liegt also näher, als das eigene Engagement einmal dem Minister für Generationen (sowie Familie, Frauen und Integration) des Landes Nordrhein-Westfalen vorzustellen? Dafür kommt der doch nicht nach Erkelenz, möchte man einwenden. Doch, er kommt: Für den 4. August hat Minister Armin Laschet (CDU) seinen Besuch angekündigt.
Zusage kam am Montag
Das berichtete gestern Anne Dulies, Vorsitzende des Seniorenausschusses, und erzählte, dass für die Zusage generationenübergreifende Überzeugungsarbeit nötig war: Denn nicht nur der Runde Tisch erhofft sich Unterstützung durch den Minister, sondern auch die Erkelenzer Ortsgruppe des Kinderschutzbundes. Die möchte am 4. August Deutschlands größtes Spielstraßenfest feiern, bei dem es – soviel verrät Vorsitzender Michael Kutz bereits – vor allem um zu schnelles Fahren in Wohngebieten geht. Der gemeinsamen Anfrage von Rundem Tisch und Kinderschutzbund konnte sich der Minister nicht entziehen: Am Montag kam die telefonische Zusage, dass er die Schirmherrschaft für das Fest übernimmt und am selben Tag für ein Gespräch mit Vertretern des Runden Tisches zur Verfügung steht.
Diese werden Armin Laschet eine Menge zu berichten haben, gibt es doch einiges Neues vom Runden Tisch und seinen Arbeitskreisen. Die Auswertung der Fragebogenaktion zum Thema „Wohnen im Alter“ steht kurz vor ihrem Abschluss. Wie Anne Dulies berichtet, haben gut 2200 Erkelenzer mitgemacht und bis Ende Februar ihre Vorstellung davon, wie sie im Alter wohnen möchten, dargelegt. Ursprünglich sollten Studenten im Rahmen einer Hausarbeit die Antworten auswerten. Das ließ sich aus verschiedenen Gründen aber doch nicht realisieren, und so haben zwei Mitarbeiterinnen des Sozialamtes diese Aufgabe in Absprache mit dem zuständigen Arbeitskreis übernommen, sagte Dulies. Bis Ende Mai wollen sie fertig sein, so dass beim nächsten Treffen des Runden Tisches, das für Donnerstag, 21. Juni, angesetzt ist, erste Erkenntnisse präsentiert werden können.
Im großen Plenum werden auch die anderen Gruppen vorstellen, woran sie in den zurückliegenden Wochen und Monaten gearbeitet haben. „Die waren sehr fleißig“, lobte Dulies. Besonders die Gruppen „Soziales Engagement“ und „ÖPNV und Verkehr“ haben sich häufig und mit vielen Ideen getroffen.
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http://www.rp-online.de/public/article/erkelenz/441242/Minister-besucht-Projekte.html
Im „Sofa“ fehlt nur noch das Sofa
VON DOMINIK MERCKS - 03.05.2007
Erkelenz (RP) Das Senioren- und Familiencafé –„SeFa“ – ist eine neue Idee des Kinderschutzbundes und der Pro Seniore Residenz, die Generationen verbinden will. „Sofa“ ist der originelle Name des Treffs. Alt und Jung sind jeden Mittwoch zu geselligem Erfahrungsaustausch eingeladen.
Zur Vorstellung des Senioren- und Familiencafés in der Pro Seniore Residenz waren neben Bewohnern des Heims auch etliche Schüler gekommen; vorne links Eveline Geissler vom Sozialen Dienst des Seniorenheims. RP-Foto: Jürgen Laaser
Heißt es jetzt „SeFa“ oder „Sofa“? „Das Angebot ist ein SeFa, aber es heißt Sofa“, sagt Michael Kutz vom Erkelenzer Kinderschutzbund. Klingt merkwürdig, ist aber ganz einfach: Nach über einem Jahr Vorbereitung wurde am Montag das „Senioren- und Familiencafe“ – kurz „SeFa“ – des Kinderschutzbundes in der Pro-Seniore-Residenz vorgestellt. „Der Name Sofa steht dafür, dass sich hier viele Generationen treffen und zusammensitzen sollen“, sagt Michael Kutz.
Wesentlich unkomplizierter ging es bei der Vorstellung des SeFa-Sofas zu. Den Verantwortlichen von Kinderschutzbund und Pro-Seniore war die Freude über das neue Projekt in die Gesichter geschrieben. „Eine wunderbare Idee kann nach einem Jahr Vorbereitung endlich umgesetzt werden“, freute sich die Leiterin der Pro-Seniore-Residenz, Gabriele Agusi.
Doch worum geht es beim Sofa? „Wir öffnen an jeden Mittwochmorgen
unser neues Cafe hier im Haus und geben Menschen aller Generationen Zeit
und Raum, um sich kennenzulernen und voneinander zu profitieren“,
erklärt Andrea Speder-Ostendorf, Kinderschützerin und zugleich
Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes bei Pro-Seniore. Von Kindern über
Eltern bis zu Senioren sollen sich alle Generationen im Sofa treffen und
miteinander ins Gespräch kommen. Dabei können alle von dem Treffpunkt
der Generationen profitieren, glaubt Speder-Ostendorf: „Kinder und
Jugendliche können hier eine Vielgenerationengesellschaft erleben.“
Junge Eltern erhalten Unterstützung von anderen Eltern, und Senioren
können ihre Erfahrungen einbringen und werden gefordert.
Großen Wert legen Kinderschützer und Pro-Seniore auf die Offenheit des Projektes: Zum einen kann jeder vorbeischauen und mitmachen, zum anderen werden nur Zeit und Raum vorgegeben, nicht der Inhalt. „Die Besucher sollen das Sofa selber mit Inhalten füllen. Wir geben nur den Rahmen vor und sind natürlich bereit, Anregungen aufzunehmen“, erläutert Michael Kutz von KSB das Konzept. Er dankte bei der offiziellen Vorstellung den Unterstützern des Projekts: Neben der Pro-Seniore-Residenz als Gastgeber sind das die Senioreninitiative Erkelenz als Ansprechpartner und die Meyer-Stiftung der Stadt Erkelenz als Geldgeber. „Ohne diese Unterstützung wäre die Einrichtung nicht möglich gewesen“, sagte Kutz.
Einen Wunsch hat er noch: „Es wäre schön, wenn wir möglichst bald ein schönes Sofa im „Sofa“ aufstellen könnten.“ Na, da sollte sich doch ein Spender finden.
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Zum Wohle der Kinder
Ein Jahr Kinderschutzbund in Erkelenz. Mit den Aktionen (wie hier ein Kinderfest) sind die Initiatoren um Michael Kutz (2.v.l.) sehr zufrieden. RP-Foto: Laaser (Archiv)
VON DOMINIK MERCKS - 07.02.2007
Erkelenz (RP) Seit einem Jahr setzt sich der Kinderschutzbund in Erkelenz für die Rechte und das Wohlergehen der Kinder ein. Nach Kursen für Eltern und Aktionen zur Sicherheit im Straßenverkehr wird jetzt ein Generationencafé geplant.
Ausschließlich zufriedene Gesichter gab es bei der Mitgliederversammlung des Erkelenzer Ortsverbandes im Deutschen Kinderschutzbund. Vor einem Jahr war die Ortsgruppe aus der „Bürgerinitiative für Spiel- und Sportplätze“ (BISS) hervorgegangen; auf der ersten Jahreshauptversammlung im Forum der Grundschulen am Zehnthofweg blickten die 17 anwesenden Mitglieder auf das erste Jahr zurück und besprachen gleichzeitig die Planungen für das nächste Jahr.
Viele Ideen gesammelt
„Das erste Jahr war sehr, sehr gut“, freute sich Vorsitzender Michael Kutz mit dem Vorstand. In der Öffentlichkeit habe sich der Kinderschutzbund vor allem mit dem Gründungsfest auf der Burg mit 140 teilnehmenden Kindern und der „Fähnchen-Aktion“ zum Weltkindertag dargestellt. „Daneben haben wir viele Kontakte geknüpft und Ideen für die weitere Arbeit gesammelt“, fasste Kutz die Arbeit des Vorstands zusammen.
Erstes Resultat der Ideensammlung war die Gründung von fünf Arbeitskreisen zu den Themen Straßenverkehr, Weltkindertag, Internetauftritt, Generationencafé und „Starke Eltern – starke Kinder“. Dieser Arbeitskreis konnte bereits Ergebnisse präsentieren: Der gleichnamige Elternkursus in Kooperation mit dem Jugendamt geht derzeit erfolgreich in die zweite Runde, ein dritter Kurs ist in Planung. „Der Bedarf an Elternkursen ist groß, die Resonanz ist sehr gut“, berichteten die Arbeitskreis-Mitglieder.
Auch das Generationencafé rückt näher: Ab dem Frühjahr sollen im „Senioren- und Familiencafé“ (SeFa) verschiedene Generationen Zeit miteinander verbringen. Bei diesem Projekt arbeiten die Kinderschützer eng mit der Pro Seniore-Residenz zusammen, die Räume zur Verfügung stellt. Neben der Installierung des „SeFa“ plant der Kinderschutzbund für das laufende Jahr Aktionen zum „Tag der gewaltfreien Erziehung“ am 14. April und zum Weltkindertag am 20. September. Eine Ausstellung zur Kinderarmut soll möglichst bald in Erkelenzer Schulen ausgestellt werden, das Thema Verkehrssicherheit bleibt ein „Dauerbrenner“. Eine lange Liste, die die Kinderschützer rasch angehen wollen.
Dazu passte es gut, dass ein Posten im Vorstand schnell und unkompliziert neu besetzt werden konnte: Aus beruflichen Gründen hatte Karl-Heinz Engels das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden niedergelegt. Seine Nachfolgerin ist Andrea Speder-Ostendorf; ihren Posten als Beisitzerin übernimmt Marietta Ringering. „Im Kinderschutzbund arbeiten alle gut zusammen, denn es geht allen um die Sache – das Wohl der Kinder“, sagte ein zufriedener Michael Kutz.
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Video: Weltkindertag in Erkelenz (12/06)
http://www.hs-tv.de/archives/005545
Wo sich viele zusammentun
VON KRISTINA HELLWIG - 18.10.2006
Erkelenz (RP) ... entsteht ein Netzwerk, das Kindern und Eltern bei familiären Problemen so früh wie möglich helfen soll. In der Erkelenzer Kindertagesstätte an der Westpromenade laufen die Fäden zusammen – im neuen Familienzentrum.
Netzwerk zum Wohle der Kinder: Im Familienzentrum in der Kindertagesstätte Westpromenade weiß Marion Taugs-Blumenhofen (M.), dass sie auf die Unterstützung von Institutionen wie Senioren-Initiative, hier vertreten durch Christian Fabry (l.) und Josef Fedler (r.), und des Kinderschutzbundes (hier: Michael Kutz) bauen darf. RP-Foto: Jürgen Laaser
Was im schlimmsten Fall passiert, wenn niemand richtig hinschaut, wie es Kindern und ihren Eltern geht, wird zurzeit am Beispiel des kleinen Kevin aus Bremen deutlich. Diese Situation rief Dr. Hans-Heiner Gotzen, Erster Beigeordneter der Stadt, gestern in Erinnerung, als er mit Kooperationspartnern das Familienzentrum in der Kindertagesstätte (KiTa) Westpromenade vorstellte. Denn Aufgabe des Familienzentrums ist, es durch frühzeitige Hilfe nicht bis zu solch schlimmen Entwicklungen kommen zu lassen. „Wir wollen die Eltern stärken, ihnen bei familiären Problemen schnell helfen, Alleinerziehende unterstützen, die Sprachförderung verstärken und bei den Erzieherinnen in den Gruppen eine Art Frühwarnsystem etablieren“, beschrieb KiTa-Leiterin Marion Taugs-Blumenhofen die Aufgaben.
Sprachkenntnisse fördern
Die Familienzentren wurden im Sommer als Pilotprojekt des Landes gestartet. Die städtische Tagesstätte Westpromenade ist eine von 250 ausgewählten Einrichtungen, im Kreis nehmen drei an dem Projekt teil. Ein generelles Konzept gibt es nicht, jedes Zentrum setzt eigene Schwerpunkte. Entscheidend: Es muss ein Netzwerk aufbauen, nur in der Zusammenarbeit mit höchst unterschiedlichen Partnern kann das Ziel der schnellen Hilfe und frühen Förderung gelingen.
So bietet Simone Sulzbach von der Caritas-Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche alle zwei Wochen eine offene Beratungsstunde in der Tagesstätte an – freiwillig, vertraulich und kostenfrei. „Wir möchten die Hemmschwelle für die Eltern niedrig halten, sich in erzieherischen Fragen an uns zu wenden“, sagte sie. Der Kinderschutzbund veranstaltet seinen Kursus „Starke Eltern – Starke Kinder“ in den Räumen des Familienzentrums im zweiten Obergeschoss der KiTa, die Gleichstellungsstelle der Stadt hat dort mit einem Treffen für Alleinerziehende begonnen.
Auch die Senioren-Initiative ist im Boot. „Wir haben als Großeltern und Urgroßeltern noch einiges einzubringen“, sagte Josef Fedler. Einerseits durch (Märchen-)Erzählstunden in der KiTa, andererseits mit dem Heinzelmännchen-Dienst ganz praktisch, beispielsweise für Alleinerziehende. „Wir haben einen großen Kreis von Menschen, die sofort helfen wollen und können, wir müssen nur gerufen werden“, sagte Vorsitzender Christian Fabry.
Das Pilotprojekt Familienzentren geht nach einem Jahr zu Ende. Wie geht es weiter? „Ich bin sicher, dass es nach diesem Start kein zurück gibt“, sagte Gotzen. Das Familienzentrum Westpromenade werde seinen berechtigten Platz in der Stadt finden – und ähnliche Angebote werde es künftig in allen städtischen Einrichtungen geben.
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Starke Eltern - starke Kinder
(nix) - 11.10.2006
Michael Kutz (Vorsitzender der Erkelenzer Ortsgruppe des Deutschen Kinderschutzbundes), Referentin Sandra Klein, stellvertretender Vorsitzender Heinz Musch, Referentin Birgit Brand
Erkelenz - Die Arbeiten an neuen Projekten im Erkelenzer Ortsverein des Deutschen Kinderschutzbundes laufen auf Hochtouren. Geplant sind unter anderem ein Elterncafé und einige generationsübergreifende Angebote.
Als nächstes steht jedoch der Elternkurs „Starke Eltern – starke Kinder – Mehr Freude – weniger Stress mit den Kindern“ an.
Der 1970 in Finnland entwickelte Kurs ist inzwischen europaweit verbreitet und als langjährig erprobter Kurs des Kinderschutzbundes etabliert.
Die Hauptziele des Kurses sind zum einen die Unterstützung der Eltern in der Erziehung und zum anderen vor allem die Rechte der Kinder geltend zu machen.
Ab dem 17. Oktober geschieht dies im Erkelenzer Familienzentrum an der Ostpromenade unter der Leitung von Birgit Brand, angehende Diplom-Sozialpädagogin und Sandra Klein, Erzieherin und Familienberaterin.
In insgesamt zehn Sitzungen bis zum 19. Dezember werden von den beiden Referentinnen zunächst theoretische und anschließend praktische Elemente vermittelt. Einfließen sollen auch spezielle Erfahrungsberichte der Eltern, die dann mittels Rollenspiele und Übungen aufgearbeitet werden.
Zum Ende der jeweils um 20 Uhr beginnenden Abende werden den Teilnehmern zudem Wochenaufgaben gestellt, die dazu beitragen das gelernte im Alltag umzusetzen.
„Mitmachen kann natürlich jeder, der etwas mit Erziehung zu tun hat. Also auch Omas, Opas, Tanten und so weiter“, erklärt Birgit Brand. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro pro Person.
Anmeldungen nimmt der Vorsitzende der Erkelenzer Ortsgruppe des Deutschen Kinderschutzbundes, Michael Kutz, unter 02431-980296 entgegen. Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.
Recht auf gewaltfreie Erziehung
Erster Elternkursus des Deutschen Kinderschutzbundes in Erkelenz
(dane) - 07.10.2006
ERKELENZ. Unter dem Motto „Mehr Freude – weniger Stress mit den Kindern“ findet der erste Elternkursus des Deutschen Kinderschutzbundes in Erkelenz statt. Der Kursus „Starke Eltern, Starke Kinder“ soll helfen, das Selbstvertrauen zu stärken und Gespräch in der Familie erleichern. Außerdem bietet der Kursus einen Austausch mit anderen Eltern. Der Kursus, der zehn Abende umfasst, beginnt am Dienstag 17. Oktober, um 20 Uhr im Familienzentrum an der Westpromenade 5 in Erkelenz.
Nähere Informationen erteilt Michael Kutz, der auch Anmeldungen entgegennimmt, unter Tel.: 02431/980296.
Der Kursus soll „Eltern Wege aufzeigen, wie sie mit Konflikten gewaltfrei umgehen können“, erläutert Kutz. Denn die seit November 2000 gültige Vorschrift im Bürgerlichen Gesetzbuch, die Kindern ein „Recht auf gewaltfreie Erziehung“ garantiert, wurde mit einer Ergänzung im Kinder- und Jugendhilfegesetz verbunden, die öffentliche und freie Träger zu solchen Kursen verpflichtet.
Der Elternkursus „Starke Eltern – Starke Kinder“ des Deutschen Kinderschutzbundes ist ein langjährig erprobtes Angebot für einen solchen Weg. Zu den Zielen des Elternkurses gehört es, die Eltern in ihrer Erziehungsfähigkeit zu unterstützen, zu stärken und den Kinderrechten – insbesondere dem Recht auf gewaltfreie Erziehung – in der Familie Geltung zu verschaffen. Zu den Inhalten gehören ebenso Bedürfnisse und Rechte von Kindern wie die Notwendigkeit von Disziplin. Nach einer kurzen theoretischen Einleitung zu Beginn des Abends wird durch Rollenspiele und Übungen der Bezug zum Familienalltag hergestellt. Die Abende schließen mit einer Wochenaufgabe für die Eltern, die das Gelernte im Alltag reflektieren und festigen soll. Hilfen für eine gewaltfreie Erziehung werden bei allen Themen und Übungen gegeben. „Den Eltern wird deutlich gemacht, dass unterschiedliche Werte und Erziehungsvorstellungen akzeptiert und respektiert werden – bis auf einen zentralen Punkt: Gewalt in jeder Form zerstört das Vertrauen zwischen Eltern und Kindern und das Selbstvertrauen des Kindes“, sagt Kutz abschließend.
Starke Eltern für starke Kinder
Jeder der mit Kindern zu tun hat, weiß: ganz konfliktfrei ist das Zusammenleben nicht. Mitunter sind starke Nerven gefragt. Der Kinderschutzbund zeigt Eltern, wie man mit Konflikten gewaltfrei umgeht.
VON EVA WEINGÄRTNER - 03.10.2006
ERKELENZ Dass es in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern häufig Schwierigkeiten gibt, weiß auch Michael Kutz, Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes, Ortsverband Erkelenz. Deshalb haben er und die Mitglieder sich dazu entschlossen, den Kursus „Starke Eltern – starke Kinder“ mit dem Untertitel „Mehr Freude – weniger Stress mit den Kindern“ in Erkelenz anzubieten.
Das Eltern-Kind-Programm als Projekt des Deutschen Kinderschutzbundes beginnt bereits am Dienstag, 17. Oktober, und endet am 19. Dezember. An zehn Abenden, jeweils dienstags in der Zeit von 20 Uhr bis 21.30 Uhr, zeigen die qualifizierten Kursleiterinnen Sandra Klein und Birgit Brand im Familienzentrum an der Westpromenade den Eltern Wege auf, wie sie mit Konflikten gewaltfrei umgehen und ein friedliches Miteinander unterstützen können.
Gewaltfreie Erziehung steht im Mittelpunkt des Eltern-Kind-Programms. Das Konzept stammt ursprünglich aus Finnland, seit 2001 bietet es der Deutsche Kinderschutzbund bundesweit an. Foto: Mehr Zeit für Kinder e.V.
„Ziel ist, die Eltern in ihrer Erziehungsfähigkeit zu unterstützen und zu stärken.“
„Ziel ist, die Eltern in ihrer Erziehungsfähigkeit zu unterstützen und zu stärken“, sagte Birgit Brand gegenüber der Presse. Gleichzeitig gehe es darum, den Rechten der Kinder, insbesondere dem Recht auf gewaltfreie Erziehung, in der Familie Geltung zu verschaffen. Das Konzept stamme ursprünglich aus Finnland. Seit Mitte 2001 biete der Kinderschutzbund sein Eltern-Kind-Programm „Starke Eltern – starke Kinder“ bundesweit an. Es werde finanziell unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, erläuterte Brand. „Das Modell der anleitenden Erziehung beruht auf fünf aufeinander aufbauenden Stufen“, sagte sie. Nach einem kurzen theoretischen Infoteil werden die Inhalte dann praktisch umgesetzt.
Am Ende jeden Abends gibt es „Hausaufgaben als Wochenaufgaben, in denen das, was transferiert wurde, in der Woche umgesetzt werden soll“. Natürlich werden Hilfen für eine gewaltfreie Erziehung bei allen Themen und Übungen gegeben. „Wir wenden uns mit dem Kursus an alle Eltern, aber auch an alle Menschen, die an Erziehung interessiert sind“, unterstrich Sandra Klein. Nach dem Kursus gebe es immer Gelegenheit für eine persönliche Beratung. Damit der Kursus, der vom Jugendamt unterstützt wird, stattfinden kann, müssen acht Teilnehmer zusammenkommen. „Die Obergrenze liegt bei 16 Teilnehmern“, sagte Brand.
Anmeldung für das Eltern-Kind-Programm des Erkelenzer Ortsverbandes nimmt Michael Kutz unter Tel. 0 24 31 / 98 02 96 entgegen. Die Teilnehmergebühr beträgt 30 Euro.
INFO: 50 000 Mitglieder
Der Deutsche Kinderschutzbund wurde 1953 in Hamburg gegründet. Im Laufe seiner 50-jährigen Geschichte entwickelte er sich zu größten Lobby für Kinder in Deutschland.
50 000 Mitglieder in 420 Ortsverbänden und 16 Landesverbänden engagieren sich im Kinderschutzbund gemeinsam für die Zukunft aller Kinder.
Polizist Willi Hermanns sieht öfter nach dem Rechten am Salierring. Gestern morgen verteilten außerdem Mitglieder des Kinderschutzbundes Erkelenz Reflektoren an die Kinder und suchten das Gespräch mit Eltern und Autofahrern, die den Schulweg gefährden, weil sie zu schnell fahren oder im Parkverbot parken. RP-Foto: Günter Passage
Eltern auf die Schulbank!
REPORTAGE: Der Kinderschutzbund machte sich gestern vor Schulbeginn ein Bild über die Verkehrssituation im Bereich der Luise-Hensel-Schule. Fazit: Die Kinder auf dem Schulweg machen meist alles richtig, aber die Autofahrer sorgen für Chaos und Gefahr.
VON KERSTIN DE HAAS - 27.09.2006
ERKELENZ Morgens, halb acht, in Erkelenz. Das ist die Zeit der Schultornister – und zwar die der großen, kunterbunten, die Elfen, Diddl-Mäuse, Dinosaurier oder Bob der Baumeister zieren. Das sind die „Tonis“, unter deren Last kleine Kinder stolz zur Schule stapfen. Die sind morgens um halb acht auch an der Luise-Hensel-Schule in Scharen anzutreffen. Aus allen Richtungen des Neubaugebietes Oestricher Kamp strömen sie zur Grundschule. Jedenfalls diejenigen, die ihren Schulweg zu Fuß bewältigen.
Erst überqueren, wenn frei ist
Wie Lena und Marie. Sie sind noch i-Dötzchen, aber die 200 Meter von Zuhause bis zum Salierring schaffen die beiden sechsjährigen Mädchen alleine. Händchenhaltend und quasselnder Weise kommen sie aus der Stichstraße gleich gegenüber der Luise-Hensel-Schule, machen brav Halt, blicken in beide Richtungen der Straße und bleiben stehen, weil von links ein Auto kommt. Die Fahrerin des blauen Audis ist nett, hält an und winkt die Kinder über die Straße. Aber Lena und Marie schütteln vehement ihre Köpfe und signalisieren der freundlichen Frau mit großen Gesten, dass sie weiterfahren soll. Das haben die Grundschulkinder nämlich so gelernt. „Wir gehen erst über die Straße, wenn sie frei ist“, erklären die Mädchen. Eine einfache Regel, ohne Ausnahmen, kinderleicht. Nur die Erwachsenen scheinen damit Probleme zu haben. Dabei ist die nette Audi-Fahrerin eines der wenigen positiven Beispiele, die morgens vor Schulbeginn am Salierring zu beobachten sind.
Das weiß Hauptkomissar Willi Hermanns am besten, der als zuständiger Bezirksdienstbeamter dort häufiger nach dem Rechten sieht. „Die Kinder machen meistens alles richtig, die Erwachsenen dagegen müssen oft belehrt werden“, erklärt er. Gestern Morgen bekam er Unterstützung von Mitgliedern des Erkelenzer Ortsverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes. „Wir wollen uns ein Bild von der Verkehrssituation hier machen, weil wir gehört haben, dass es oft chaotisch zugehen soll“, sagt Vorsitzender Michael Kutz, der eine große Plastiktüte mit sich herumschleppt und daraus Reflektoren an die Kinder verteilt, die sie sich an ihre Tornister hängen können. Weil sie deshalb jedes Kind ansprechen, haben sie die Eltern im Vorfeld über die Aktion informiert. „Das hat natürlich dazu geführt, dass es heute viel ruhiger zugeht als sonst“, meint Kutz. „Bei Regen ist es hier besonders schlimm.“ Denn dann fahren die Eltern ihre Kinder gerne bis fast vor die Tür der Schule.
Wie der Fahrer eines schwarzen BMW, der gleich gegenüber der Schuleinfahrt an der Ecke der Stichstraße hält, aus der eben Lena und Marie gekommen sind. Die Kinder, die jetzt dort stehen und nach links und rechts blicken, können gar nichts sehen – und werden auch nicht von dem Fahrer des Autos gesehen, das versucht, an dem haltenden BMW vorbei zu kommen. Fünf Meter weiter ist eine freie gekennzeichnete Parkfläche. Warum der BMW-Fahrer die nicht gewählt hat? Er gibt Nachlässigkeit zu, weil er’s eilig hat.
Parken, wo es verboten ist
Es gibt aber auch Eltern, die dort nicht nur halten, sondern sogar parken, um ihre Kinder bis in die Schule zu begleiten. Der kleine Parkplatz bleibt währenddessen halb leer. Eine Einbahnstraße, mehr Parkplätze oder ein breiter Gehweg wären sinnvoll gewesen bei der Bauplanung, meint Polizist Willi Hermanns. Denn an die Spielstraßen-Regelung halten sich hier nur wenige. Jetzt wünscht er sich vor allem eines: mehr Elternteile, die als Schülerlotsen aushelfen, damit die kleinen Tornister-Träger sicher über die Straße kommen.
INFO: Gibt’s Verbesserungen?
In der vergangenen Woche hat sich der Deutsche Kinderschutzbund Erkelenz bereits ein Bild von der Verkehrssituation zu Schulbeginn am Zehnthofweg gemacht. „Da ist es noch schlimmer, weil es mehr fließenden Verkehr gibt“, resümierte Annegret Steingießer gestern bereits. Bei einer ausführlichen Nachbesprechung wollen die Mitglieder jetzt über mögliche Verbesserungen diskutieren.
KLEINE RP: Tonis blinken um die Wette
(dhk) Das Design der Schultornister ist für Grundschulkinder eins der wichtigsten Dinge überhaupt. Doch die „Tonis“ können mitlerweile viel mehr als nur gut aussehen. Sie sind meit rückengerecht geformt – und haben an allen Seiten neonorange Flächen und oft auch helle Reflektoren, damit sie im Dunklen vom Licht der Autofahrer gut gesehen werden. Aber ein paar Reflektoren mehr können auch nicht schaden. Deshalb freuten sich die Kinder über das Geschenk des Deutschen Kinderschutzbundes Erkelenz gestern. Für Benjamin kann es gar nicht genug leuchten und blinken. Der Sechsjährige führte stolz alle seine „Blinker“ dem Polizisten vor und trug auch noch einen neongelben Latz an Brust und Rücken über seiner Jacke. Das i-Dötzchen hat seine Hausaufgaben jedenfalls gemacht.
Mahnende Zeichen – 1127 Kinder sind arm
VON KRISTINA HELLWIG - 21.09.2006
Dieses Bild ist nur auf den ersten Blick hübsch anzusehen: Die 1127 Fähnchen auf dem Franziskanerplatz stehen für arme Kinder in Erkelenz. RP-Foto: Passage
ERKELENZ Das Meer von blauen Fähnchen auf dem Rasenstück des Franziskanerplatzes wirkt auf den ersten Blick hübsch. Auf den zweiten ist es bedrückend. Denn jede Fahne steht für ein Erkelenzer Kind, das in Armut lebt. 1127 sind es zurzeit. Darauf machte gestern der Deutsche Kinderschutzbund Erkelenz mit seiner gleichermaßen einfachen wie eindrücklichen Aktion aufmerksam.
Zu wenig zum Leben
Was heißt überhaupt arm? Die Definition ist schwer und nicht eindeutig, sagt Michael Kutz, Vorsitzender der Ortsgruppe. Denn in einem Wohlstandsland wie Deutschland bedeutet Armut etwas anderes als in einem unentwickelten Land, in dem die Menschen sterben, weil sie nicht genug zum Leben haben. Die Faustformel in Deutschland heißt: Familien, die weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Nettoeinkommens zur Verfügung haben, gelten als arm. Das sind für eine Familie mit zwei Elternteilen und zwei Kindern unter 15 Jahren weniger als 1499 Euro, die ihnen im Monat zum Lebensunterhalt zur Verfügung stehen. Auf dieser Rechengrundlage gibt es laut Agentur für Arbeit in Erkelenz 1127 arme Kinder – insgesamt leben rund 7000 Kinder unter 15 Jahren in Erkelenz.
Was Armut für diese Kinder bedeutet, beschreibt Michael Kutz: „Sie können weniger am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.“ Für Vereine, mal einen Kinobesuch, kulturelle Dinge ist kein Geld da. „Arme Kinder sind auch häufiger krank – wegen schlechter Ernährung und zu wenig Bewegung.“ Nicht zu vergessen, dass die gesamte Familie unter der enormen Belastung leidet – und der Stress oft sehr groß ist. „Armut kann jeden treffen“, meint Kutz. Krankheit und Arbeitslosigkeit seien die Hauptgründe dafür.
Indem sich die Erkelenzer Ortsgruppe der bundesweiten Aktion des Deutschen Kinderschutzbundes angeschlossen hat, wollte sie klar machen, dass Kinderarmut kein Problem der Großstädte, sondern auch hier bei uns akut ist. Ihre großen Informationstafel, Filme und ein Fragebogen speziell für Kinder und Jugendliche weckten die Aufmerksamkeit der Passanten.
Dabei aber beließen es die Mitglieder des Kinderschutzbundes nicht. Ihnen war wichtig, weiterzudenken: „Es gibt hier in Erkelenz Möglichkeiten zu helfen“, sagte Michael Kutz. Als Beispiel nannte er die Erkelenzer Tafel, das Kleiderstübchen des Roten Kreuzes, den Heinzelmännchen Dienst der Senioren-Initiative und natürlich auch den Kinderschutzbund.
KOMMENTAR: Licht und Schatten
Zwischen Rathaus und Franziskanerplatz wurde die Bandbreite von Kinderthemen deutlich. Kinder ernst nehmen, ihre Neugier und ihren Verstand anregen – das gelang der Verwaltung mit ihren Führungen und dem Fest im Rathaus ganz hervorragend. Der Kinderschutzbund machte auf die dunklen Seiten von Kinderwelten aufmerksam. 1127 Erkelenzer Kinder, die in Armut leben – das ist eine bedrückende Zahl. Die Ursachen sind vielfältig, eine Lösung scheint fern. Der Kinderschutzbund weist zumindest einen Weg dorthin: Hingucken und nach dem eigenen Vermögen mitmenschlich helfen – denn Armut kann jeden treffen. khe
„Ein Tag für Dich“
Unter diesem Motto hat der neu gegründete Ortsverband des Kinderschutzbundes gestern auf der Burg Erkelenz sein Kinderfest gefeiert. Kinderschminken, Kuh-Wettmelken und Schachspielen standen auf dem Programm.
VON STAFFI MAGER - 22.05.2006
Bei der Gründungsfeier standen die Kinder im Mittelpunkt. Marie (3/hinten) und Madita (4/vorne) ließen sich im Beisein von Landrat Stephan Pusch (l.), dem Ortsgruppenvorsitzenden Michael Kutz (2.v.l.), Christel Honold-Ziegahn (3.v.l.) und Marlis Herterich (r./ Kinderschutzbund) schminken. RP-Foto: Jürgen Laaser
ERKELENZ „Ich möchte, dass es in Erkelenz schönere Spielgeräte gibt, nicht nur so alte“, sagte Marie (5) und warf ihren Wunsch in die „Sonnenbox“. Damit hatte die kleine Erkelenzerin den dritten Teil des Gründungsfestwettbewerbes absolviert und ging flötend zum nächsten Wettbewerbsteil über. „Wenn ich das sehe, spüre ich, dass unsere Entscheidung, den Kinderschutzbund in Erkelenz zu gründen, richtig war“, sagte Michael Kutz. Der Mann mit dem großen Herz für Kinder ist der Vorsitzende des neu gegründeten Ortsverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes, der gestern auf der Burg Erkelenz seine Gründung mit einem Kinderfest feierte.
„Keinen leeren Fleck mehr“
Kinderschminken, Kuh-Wettmelken, Ritterschießen und Schachspielen standen auf dem Programm und damit auch die erste Bewährungsprobe für den noch jungen Verein. Doch die 23 Gründungsmitglieder hatten wenig Mühe, ihre eigene Freude an die Besucher weiterzugeben, so dass auch die Vertreterin des Landesverbandes, Marlis Herterich, sich vom 102. Ortsverband in NRW begeistert zeigte. „Endlich gibt es keinen leeren Fleck mehr zwischen Mönchengladbach und Aachen. Herzlich Willkommen, Erkelenz!“
Marlis Herterich lobte die tolle Gestaltung des Gründungsfestes. Es sei eine gute Mischung aus Spiel und Information. Vor allem die Tafel mit den Rechten der Kinder zeige das Motto und die „Bibel“ des Kinderschutzbundes: „Gemeinsam für die Zukunft aller Kinder“.
Auch Landrat Stephan Pusch und die stellvertretende Erkelenzer Bürgermeisterin Christel Honold-Ziegahn freuten sich über die Gründung und wünschten dem Verein viel Mut, Durchsetzungsvermögen und Kraft für die Aufgaben. Stephan Pusch betonte, dass er sich eine enge Zusammenarbeit und einen fruchtbaren Dialog zwischen Verwaltung und der Ortsgruppe sehr gut vorstellen kann und hofft auf Nachahmung in den anderen Städten des Kreises. Mit der Politik und deren guten Wünschen im Rücken ist eine wichtige Basis geschaffen, um effektiv in die praktische Arbeit einzusteigen. Da in Erkelenz vorerst keine ausgebildeten Fachkräfte zum Team gehören, sehen die Mitglieder ihre Aufgabe in dem direkten Umsatz der Kinderwünsche, wie dem von Marie. „Wir möchten bei ortsbezogenen Problemen von Kindern und ihren Bedürfnissen helfen“, sagte der Vorsitzende Michael Kutz.
Das Fest hatte die Bedürfnisse der Kinder erfüllt, denn Marie ließ glücklich ihren Ballon steigen und verabschiedete sich: „Bis zum nächsten Mal!“
INFO: Viel Unterstützung
Zum Gründungsfest leisteten auch die Junior-Band des Städtischen Musikvereins Erkelenz, die Tanzgruppen der Franziskus- und der Astrid-Lindgren-Schule, sowie die Jugendfeuerwehr und die Jugend der Roten Kreuzes ihren engagierten Beitrag. Diese Zusammenarbeit soll in Zukunft bestehen bleiben und durch weitere Erkelenzer Vereine noch ausgebaut werden.
„Kinderkram“ an der Burg
Der Nachwuchs steht im Mittelpunkt des Festes, mit dem die Ortsgruppe Erkelenz im Kinderschutzbund ihre Gründung feiert
(dane) - 22.05.2006

Der Kinderschutzbund hat in Erkelenz eine neue Ortsgruppe gegründet. Michael Kutz (3.v.l.) wurde Vorsitzender, der beim Gründungsfest die Vizepräsidentin und stellvertretende Landesvorsitzende Marlies Herterich gemeinsam mit weiteren Vorstandsmitgliedern und Helfern begrüßte. Foto: Neumann
ERKELENZ. Das Gründungsfest der neu gegründeten Ortsgruppe Erkelenz des Deutschen Kinderschutzbundes auf der Burg war ein voller Erfolg. Das fand auch der Vorsitzende Michael Kutz, der damit ein Ziel der Gruppe, die aus der Bürgerinitiative Spiel und Sport in Erkelenz entstanden ist, erreichte, nämlich den Bekanntheitsgrad zu steigern.
Ein weiteres Anliegen war es, die Wünsche der Kinder zu erfahren. Dafür gab es eine Umfrage, die zu einem der vielen spannenden Aufgaben der Gründungsfestrallye gehörte, an der erfreulicherweise 150 Kinder teilnahmen.
Was Kindern in Erkelenz besonders und was ihnen gar nicht gefällt, sollten sie erfragen und notieren. Dabei dürften eine Menge Informationen zusammengekommen sein, die der Kinderschutzbund auswerten wird. Neben der Umfrage gehörte zur Rallye das Melken einer Kuh, das Schießen auf Ritter und ein spannendes Quiz. Alle Kinder nahmen außerdem noch am Luftballonwettbewerb teil.
Die Kinder standen bewusst im Mittelpunkt des gelungenen Festes: So gab es jede Menge „Kinderkram“. Die Kerker der Burg wurden erkundet, auf riesigen Leitern konnte geklettert werden, das Spielmobil lud ein, es gab einen Malwettbewerb, Kinderschminken, Kistenklettern und Musik der Juniorband des Städtischen Musikvereins.
Ganz ohne Reden ging es aber doch nicht, auch wenn sie ganz kurz gehalten wurden. Kutz begrüßte im Namen der Ortsgruppe alle Besucher kurz und nahm erfreut die Grüße der stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Honold-Ziegahn und von Landrat Stephan Pusch entgegen. Der Kinderschutzbund ließ es sich nicht nehmen, die Vizepräsidentin und stellvertretende Landesvorsitzende Marlies Herterich zu schicken, um Glückwünsche zur Gründung der Erkelenzer Ortsgruppe auszurichten.
Die noch junge Gruppe trifft sich übrigens immer jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr in der Seniorenresidenz Pro Seniore Karolingerring in Erkelenz. Interessierte sind jederzeit willkommen.



